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	<title>Colognelife &#187; Koalition</title>
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		<title>Für klare Mehrheiten in NRW – verlost die Nichtwähler-Stimmen!</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 21:59:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So ganz langsam schält sich in Nordrhein-Westfalen heraus, wer vielleicht mit wem koaliert und wer auf keinen Fall mit wem koalieren möchte und warum die SPD jetzt vielleicht doch mit den Grünen UND den Linken… es sei denn, sie entscheidet sich für eine große  Koalition und… eigentlich ist noch jede Menge unklar und die Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So ganz langsam schält sich in Nordrhein-Westfalen heraus, wer vielleicht mit wem koaliert und wer auf keinen Fall mit wem koalieren möchte und warum die SPD jetzt vielleicht doch mit den Grünen UND den Linken… es sei denn, sie entscheidet sich für eine große  Koalition und… eigentlich ist noch jede Menge unklar und die Lage ist schwierig.</strong></p>
<p>Also jetzt mal ehrlich: Wenn die Spitzenkandidatin eine Koalition mit der Linken vor der Wahl ablehnt und nach der Wahl eventuell mit der Linken koaliert, dann klingt das wie ein gewisser Bruch einer eigentlich klaren Aussage. Also, nicht dass wir generell etwas gegen eine Koalition aus der Linken und der SPD hätten, es geht uns um diese klare Aussage, die vorher galt (also VOR der Wahl) und hinterher vielleicht nicht mehr (also NACH der Wahl) gilt. Schärft so etwas das Vertrauen von Menschen in große Parteien? <span style="color: #008000;"><strong>Wir meinen: Trägt es dazu bei, dass es demnächst mehr Menschen glauben, wenn andere Menschen aus großen Parteien irgendetwas sagen? </strong></span>Wir können uns natürlich nicht sicher sein, aber wir erlauben uns jetzt einfach, ein kleines bisschen skeptisch zu sein. Man sollte also vorsichtig sein mit klaren „i bah, mit denen auf keinen Fall“ – Aussagen, selbst wenn man auf Wählerstimmen spekuliert, weil diese Wähler dann hinterher vielleicht enttäuschte Wähler sind und enttäuschte Wähler sind potenzielle Nichtwähler und potenzielle Nicht-Wähler sind dann vielleicht irgendwann richtige Nicht-Wähler und das ist schlecht für die Demokratie als solches. Ist es! Definitiv!</p>
<h2>Kommen wir zu den Nichtwählern, die – wenn sie denn eine Partei wären – mit Sicherheit zur Regierungspartei würden, aber sie sind ja keine Partei. Sie sind einfach eine Gruppe irgendwie.</h2>
<p>Und genau deshalb ist das so kompliziert in Nordrhein-Westfalen. Es war schon damals kompliziert: in Hessen. Frau Andrea Ypsilanti wird sich ungern an die Sache in Hessen erinnern. Vielleicht sollte man ja die Stimmen der Nichtwähler einfach verlosen? Nach der Wahl? Begünstigte wären dann die Parteien, die es durch die Wähler in den Landtag geschafft haben. So etwas würde die Gefahr komplizierter Machtverhältnisse vielleicht deutlich mindern. Und es würde vielleicht manchen Nicht-Wähler dazu bringen, doch noch zur Wahl zu gehen. Schließlich könnte es so einem Fast-SPD-Nichtwähler ansonsten geschehen, dass seine Stimme für die FDP zählt. Und – noch schlimmer – die Stimme eines „Ich hätte fast CDU gewählt“ – Nichtwählers könnte der Linken zugesprochen werden. Strafe muss sein. Man könnte eine gigantische TV-Show aus der Sache machen. Vielleicht könnte man gar Dieter Bohlen&#8230; für die Jury&#8230;? Gut? Nicht gut? Wahrscheinlich nicht gut. Also bleibt es kompliziert. Und spannend irgendwie.</p>
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