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	<title>Colognelife &#187; General</title>
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	<description>Drei Kreative - ein Zuhause</description>
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		<title>Köln Agnesviertel – da steht ein Brad auffem Platz</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 18:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[Agnesviertel]]></category>
		<category><![CDATA[Der Schwarze Brad]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Patch22]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzer Brad]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Agnesviertel in Köln steht manchmal ein schwarzer Brad herum und er steht da nicht stumm, er sagt auch was und dabei wird er dann gefilmt. Und wenn da Autos fahren und ein bisschen Lärm machen, kann das den schwarzen Brad gar nicht erschüttern. Er liest Anzeigen von Leuten aus dem Veedel für Leute aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Agnesviertel in Köln steht manchmal ein schwarzer Brad herum und er steht da nicht stumm, er sagt auch was und dabei wird er dann gefilmt. Und wenn da Autos fahren und ein bisschen Lärm machen, kann das den schwarzen Brad gar nicht erschüttern. Er liest Anzeigen von Leuten aus dem Veedel für Leute aus dem Veedel und für jeden anderen, der es hören, sehen und so weiter möchte. So ein bisschen satirisch angehaucht ist das Ganze schon, aber durchaus mit echten Anzeigen. Und sichtbar auf YouTube.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #008000;"><em>Manchmal interviewt der Schwarze Brad auch. Dann steht er etwa am Kiosk auf einen Kaffee mit dem Kölner Künstler Artist Orlando oder mit MTV-Legende Steve Blame. Schon vielseitig, so ein schwarzer Brad.</em></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #008000;"> </span></strong></p>
<h3 style="text-align: justify;">Was der Schwarze Brad möchte</h3>
<p style="text-align: justify;">Lesen wir einmal, was die Schwarze-Brad-Inslebenrufer selbst über den Schwarzen Brad sagen: „Der Schwarze Brad soll als lebendige Kommunikationsplattform dienen. <em><span style="color: #ff0000;">Er macht unterhaltsam bekannt, was im Veedel passiert und soll ganz nebenbei die Nachbarschaft zusammenbringen und den Austausch in ihr fördern. Wir wünschen uns, dass er zum Mitmachen animiert und sich als Anlaufstelle für alles, was ein Publikum braucht, etabliert </span>(Quelle: Der Schwarze Brad). </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Das klingt gut. Und irgendwie ist es schade, dass nur das Agnesviertel einen schwarzen Brad hat. Er würde sich höchstwahrscheinlich auch sehr nett in Deutz machen, in Ehrenfeld, Nippes, Sülz oder Neustadt Nord&#8230; Aber gut: nur das Agnesviertel. Er steht nur im Agnesviertel. Ein bisschen diskriminierend, aber gut! NUR DAS AGNESVIERTEL. Schoise ist so was!</p>
<h3 style="text-align: justify;">Und wer ist jetzt Ralf Betz? Und was ist Patch22?</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Schwarze Brad wird verkörpert von Ralf Betz. Ralf Betz gehört wiederum zu Patch22. Aha! Soso! Patch22. Da müssen wir dann auch erst einmal gucken. Also: Wir recherchieren! „Patch22.biz“ ist eine Pony und etwas mehr Farm in den USA. Passt nicht. Patch22.de ist besser. Patch22 können Film und Wort. Genauer bitte? OK!</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Also, Patch22      können Film, weil der ausgebildete Fotograf und Filmemacher Adrian H.M.      Hüttel zum Team gehört, der beispielsweise Kamera und Schnitt bei den      Extras der DVD &#8220;Switch reloaded&#8221; realisiert und der an der Hochschule      Köln studiert hat und der seit fünf Jahren Dozent im Bereich Schnitt,      Kamera und Bildbearbeitung ist, was wir Ihnen hiermit in diesem ewig      langen Satz, der allerdings doch irgendwann aufhört, erzählt haben. Haben      wir! &lt;= Falls Sie zweifeln, noch mal lesen.</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Patch22 können Wort,      weil Ralf Betz und Tankred Lerch zum Team gehören. Beide      haben bereits für Comedians und ähnliche Wesen wie Harald Schmidt, Stefan      Raab und Kaya Yanar geschrieben.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Patch22 bietet beispielsweise Workshops zu den Themen Fotografie, Photoshop, Videoschnitt, Creative Writing und Comedy Writing an.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Schwarzer Brad, die Zweite</h3>
<p style="text-align: justify;">Aber kehren wir zurück zum Brad. Wer den Schwarzen Brad im Agnesviertel in Köln einmal live sehen möchte, kommt:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>immer wenn am Sudermannplatz Markt ist, um 13 Uhr auf eben jenen      Sudermannplatz, also immer dienstags und freitags,</li>
</ul>
<ul style="text-align: justify;">
<li>an den anderen Wochentagen  (Montag,      Mittwoch und Donnerstag, nicht Samstag) um 16 Uhr an der Agneskirche. (&#8220;die&#8221;: Das muss natürlich &#8220;die&#8221; heißen, also an &#8220;die&#8221; Agneskirche. Alles andere wäre wirklich unschön, also nicht schicklich irgendwie. Echt nicht! Ähm, der Fehler war jetzt nicht pubertär witzig gemeint, aber er stand so da und wir dachten: Lassen wir ihn einfach da so stehen! Dachten wir so.)</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Alternativ lässt sich der im Agnesviertel in Köln stehende Schwarze Brad auch im Internet ansehen. Ein kleines bisschen gibt es auch hier:</p>
<p style="text-align: justify;">
<h3>Also hier =&gt;</h3>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/jMdrMlYEmgU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/mzsr2tyGKSc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/b_fANH5a1U0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 style="text-align: justify;">Und hier noch ein paar Links zum Thema „Schwarzer Brad“:</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.derschwarzebrad.de"><strong> </strong></a><strong><a>Der Schwarze Brad (Internetseite)</a> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.facebook.com/pages/Der-Schwarze-Brad/114915978562919"><strong>Schwarzer Brad auf Facebook</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.patch22.de"><strong> </strong></a><strong><a>Patch22.de</a> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.facebook.com/pages/Patch-22/148216665200284"><strong>Patch22.de auf Facebook </strong></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.patch22.biz/"><strong>Patch22.biz – der Pony-und-noch-mehr-Hof</strong></a> (passt nicht ganz hierhin, aber wir konnten es uns nicht verkneifen)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Fussbroichs – Kult op Kölsch</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 06:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[Annemie]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Fussbroich]]></category>
		<category><![CDATA[Fred]]></category>
		<category><![CDATA[Fussbroichs]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ute Diehl]]></category>
		<category><![CDATA[WDR]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt noch jemand die Fussbroichs. Was für eine Frage, nicht wahr? Zumindest in Nordrhein-Westfalen kennen die meisten Älteren die Fussbroichs. Und die Jüngeren kennen die Fussbroichs von den Älteren. Und Tante Josie kennt die Fussbroichs auch. Sie waren die Stars in einer der ersten TV Dokusoaps im deutschen Fernsehen, vielleicht&#8230; von der allerersten?  Und vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kennt noch jemand die Fussbroichs. Was für eine Frage, nicht wahr? Zumindest in Nordrhein-Westfalen kennen die meisten Älteren die Fussbroichs. Und die Jüngeren kennen die Fussbroichs von den Älteren. Und Tante Josie kennt die Fussbroichs auch. Sie waren die Stars in einer der ersten TV Dokusoaps im deutschen Fernsehen, vielleicht&#8230; von der allerersten?  Und vielleicht kommen sie jetzt wieder ins TV? Möglich wäre es, mutmaßt jedenfalls der Express. Vielleicht&#8230; aber auch nicht.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Aufstieg der Fussbroichs zur Kultfamilie</h3>
<p style="text-align: justify;">Erstmals im TV waren die Fussbroichs bereits 1979. Die WDR Regisseurin Ute Diehl wollte damals das Konsumverhalten einer typischen deutschen Arbeiterfamilie dokumentieren und entdeckte die in Köln-Buchheim lebenden Fussbroichs. Büroangestellte Annemie, Vorarbeiter Fred und Sohn Frank. Der 45 Minuten lange Film &#8220;Ein Kinderzimmer 1979&#8243; wurde am neunzehnten August 1979 vom WDR ausgestrahlt. Der Beginn des Aufstiegs zur Kultfamilie war das für die Fussbroichs noch nicht unbedingt. Aber Ute Diehl hatte Feuer gefangen, das allerdings erst einmal eine ganze Weile glimmen musste, ehe die Fussbroichs in großem Stil auf die TV-Bildschirme zurückkehrten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fussbroichs &#8211; die Serie beginnt</h3>
<p style="text-align: justify;">1991 begann die insgesamt 100-teilige WDR-Serie mit jeweils dreißigminütigen Sendungen. Die Fussbroichs spielten nichts. Die Fussbroichs lebten. Und die Kamera hielt drauf. Ganz viele guckten zu. Sie sahen Episoden mit Titeln wie &#8220;Rauchen macht schlank&#8221;, &#8220;1 Km² Griechenland&#8221; oder &#8220;Spätschicht&#8221; und jede dieser Folgen steigerte den Bekanntheitsgrad von Frank und Annemie Fussbroich und Sohn Frank. Und irgendwie hatte man sie lieb, die Fussbroichs. Und Ute Diehl? Sie wurde nicht ganz so bekannt, erhielt für die Serie 1992 aber den Adolf-Grimme-Preis. Auch schön!</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der ganz normale Wahnsinn</h3>
<p style="text-align: justify;">Letztlich war vieles von dem, was gezeigt wurde, der ganz normale Familienwahnsinn, nur etwas schräger als beim Durchschnitt, etwas kölscher irgendwie. Und wir erfuhren so unendlich viel: Wir wissen jetzt Bescheid. Und wir können genau das tun, was wir so gerne tun: Manchmal ein bisschen lästern (nisch bös jemeint), sich amüsieren, was hier und da bei den Fussbroichs so wieder abgegangen ist. Man fährt mit ihnen in Urlaub und erfährt, dass Spanier alle ein bisschen kleinwüchsig sind und dass in Paris alles auf die Straße geworfen wird (einschließlich Pariser?) und man weiß wieder Bescheid. Man weiß auch, was Fussbroichs so wählen. Man sieht ihnen zu, wie sie langsam wohlhabender werden und kaufen: dies, das und jenes auch. Und man sah Sohn Frank mit wechselnden Beziehungen, lernte dabei Pia, Heike, Kerstin und Susanne kennen. Man erfuhr auch von Schattenseiten: Mehrfach stand Frank Fussbroich vor Gericht. Handel mit Anabolika, Handel mit falscher Markenkleidung, Scheckbetrug standen da im Raum. Vergeben! Vergessen! Fast jedenfalls.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Fussbroichs heute</h3>
<p style="text-align: justify;">Nach 2001 war erst einmal Schluss mit Fussbroichs in den WDR. Es wurde stiller um die Kultfamilie, ohne dass sie gänzlich aus den Medien verschwand. Hier und da gab es Nachrichten. Wiederum nicht immer schöne. Freds Schwester und Bruder starben, ebenso Annemies Mutter und Tante. Man wird nicht jünger und die Zeit reißt manchmal Wunden. Das ist banal irgendwie, dennoch wahr, und es gilt wohl auch für Kultfamilien. Frank betrieb lange Zeit einen Obst- und Gemüseladen, wohnt aktuell in Düren Vettweiß und war laut Express, der fixen Zeitung vom Rhein, 2010 als Stromverkäufer unterwegs. Inzwischen ist er mit der Friseurin Elke verheiratet. Hin und wieder gibt es für ihn kleinere TV-Comebacks: 2004 sah man ihn etwa in Big Brother, 2010 beim Promi-Dinner mit Moderatorin Aleksandra Bechtel, Ex-Weltklassetorhüter Jean-Marie Pfaff und Schauspieler Dustin Semmelrogge (ja genau, der Sohn vom Martin!).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Comeback oder doch nicht Comeback?</h3>
<p style="text-align: justify;">Immer wieder einmal heißt es, die Fussbroichs würden komplett ins TV mit neuer Serie zurückkehren. Laut Express (April 2011) soll derzeit die Produktionsfirma Endemol versuchen, die Fussbroichs dazu zu überreden, was – so heißt es – möglicherweise auch funktionieren könnte. Und wenn nicht? Wenn nicht, dann freuen wir uns einfach, ab und an etwas von den Fussbroichs zu hören.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mag die Welt auch von neuen Doku-Soaps überschwemmt werden! An die Fussbroichs erinnert man sich. Sind ja alte Bekannte irgendwie. Man bleibt in Verbindung. Wir wünschen einfach einmal alles Gute!</strong></p>
<h2>Mehr Kult op Kölsch? <a href="http://www.colognelife.de/2010/03/was-macht-eigentlich-jurgen-zeltinger/">Jürgen Zeltinger</a> wäre da eine Wahl.</h2>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<p><a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2009/08/19.jhtml" target="_blank"><strong>Die Geschichte der Serie Fussbroichs beim WDR </strong></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Fussbroichs" target="_blank"><strong>Die Fussbroichs auf Wikipedia </strong></a></p>
<p><a href="http://www.express.de/regional/koeln/frank-fussbroich-unter-strom/-/2856/1194598/-/index.html" target="_blank"><strong> </strong></a><strong><a>Frank Fussbroich als Stromverkäufer (Express-Artikel)</a> </strong></p>
<p><a href="http://www.express.de/regional/koeln/irre--fussbroichs-vor-tv-comeback/-/2856/8384156/-/" target="_blank"><strong>Mögliches Comeback? Express-Artikel vom April 2011 </strong></a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1517851973" target="_blank"><strong>Frank Fussbroich auf Facebook</strong></a></p>
<p><a href="http://epguides.de/fussbroi.txt" target="_blank"><strong>Kurzbeschreibung der einzelnen Fussbroich-Folgen</strong> </a></p>
<h3>Fussbroichs auf Urlaub</h3>
<p><iframe width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/C1P2TvfP0Bg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
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		<title>Kölsch, Kölner Brauhäuser und Spaß mit Hopfen und Malz</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 09:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Böse Zungen behaupten bisweilen, in Köln gäbe es gar kein Bier. In Köln gäbe es nur Kölsch! Das sind natürlich wirklich böse Menschen, die überhaupt keine Ahnung von gutem Bier haben!!! So, wäre das auch einmal gesagt. Kölsch ist Bier. Kölsch ist sogar leckeres Bier. Kölsch ist leckeres Bier aus Köln und Köln ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Böse Zungen behaupten bisweilen, in Köln gäbe es gar kein Bier. In Köln gäbe es nur Kölsch! Das sind natürlich wirklich böse Menschen, die überhaupt keine Ahnung von gutem Bier haben!!! So, wäre das auch einmal gesagt. Kölsch ist Bier. Kölsch ist sogar leckeres Bier. Kölsch ist leckeres Bier aus Köln und Köln ist eine Bierstadt. Köln hat einen Ex-Pastor, der jetzt (unter anderem) über Bier schreibt. Köln hat viele Brauhäuser. Und Köln hat jede Menge Einwohner, die ganz schön viel von Bier verstehen. Deswegen trinken sie Kölsch! Und weil wir von Colognelife unheimlich nett sind, erzählen wir jetzt etwas vom Kölsch und verraten, wo die Kölner Brauhäuser sind.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Kölsch – Nüchternes und Beschwingtes</h3>
<p style="text-align: justify;">Lassen wir zunächst einmal Wikipedia sprechen: <em>„Kölsch ist ein helles, blankes (gefiltertes), hopfenbetontes und <a title="Obergärige Hefe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oberg%C3%A4rige_Hefe">obergäriges</a> <a title="Bier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bier">Vollbier</a> mit einer durchschnittlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stammw%C3%BCrze">Stammwürze</a> von 11,3 % und einem Alkoholgehalt von durchschnittlich 4,8 %.“ </em>Das wäre dann also die quasi wissenschaftliche Annäherung ans Thema. „Kölsch ist die ins Glas gezapfte Seele Kölns.“ Zugegeben, das ist etwas kitschig, aber eine eher emotionale Annäherung. Lassen wir das also einmal so stehen. Brauhäuser (oder zumindest ein Brauhaus) sind (ist) seit 1170 in Köln belegt. Seit März 1986 existiert die Kölsch Konvention. Seither muss Kölsch aus Köln stammen oder zumindest aus dem direkten Umland. Düsseldorf ist kein direktes Umland.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Zahlen und Fakten zum Kölsch</h3>
<p style="text-align: justify;">In Köln gibt es einen Ex-Pastor, der mittlerweile Führungen durch Brauhäuser anbietet und Bücher übers Kölsch schreibt. Die Kellner der Brauhäuser in Köln heißen nicht Kellner, sondern Köbes. Die besten ihrer Art besitzen herausragende Entertainer-Qualitäten. Andere sind einfach nur frech. Manche sind auch lieb! Lassen wir nochmals die Wissenschaftler sprechen, die Statistiker, um genau zu sein: Kölsch hatte am gesamten Bierausstoß (damit ist NICHT Erbrechen nach übermäßigem Trinken gemeint) in Nordrhein-Westfalen 2010 einen Anteil von 13,65%, während Alt (so nennen sie Bier in Düsseldorf) auf 8,61 und Pils (oh du dominantes welches) auf 74,65% Anteil kam. Quelle: Brauereiverbände NRW.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Kölsch ist nicht gleich Kölsch</h3>
<p style="text-align: justify;">In Köln gibt es ganz schön viel Kölsch. Es gibt Früh Kölsch, Gaffel Kölsch, Ganser Kölsch, Reissdorf-, Küppers-, Sion-, Mühlen- und noch ganz viel mehr Kölsch und all das Kölsch mit all den Marken schmeckt jeweils ein bisschen anders. Und jede Marke hat ihre Brauhäuser. Und diese Brauhäuser laden ein zum Bier und im Allgemeinen auch zu zünftigem kölschem Essen. Also, wenn Sie irgendwann demnächst in Köln verweilen, sollten Sie vielleicht ein, zwei oder drei dieser Brauhäuser in Köln besuchen. Kölsch ist schließlich Kulturgut. Und NUR den Dom zu sehen, ist ja auch irgendwie fad! Oder?</p>
<h3>Liste Kölscher Brauhäuser im Internet:</h3>
<p><a href="http://www.bischoff-koelsch.de/"><strong>Bischoff Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.dom-koelsch.de/"><strong>Dom Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.frueh.de/"><strong>Früh Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.gaffel.de/"><strong>Gaffel Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.giesler-koelsch.de/"><strong>Giesler Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.gilden.de/"><strong>Gilden Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.muehlenkoelsch.de/"><strong>Mühlen Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.paeffgen-koelsch.de/"><strong>Päffgen Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.peters-koelsch.info/"><strong>Peters Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.reissdorf.de/"><strong>Reissdorf Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.sester.de/"><strong>Sester Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.sion.de/"><strong>Sion Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.suenner-brauerei.de/"><strong>Sünner Kölsch</strong></a></p>
<p><a href="http://www.zunft-koelsch.de/"><strong>Zunft Kölsch</strong></a></p>
<h3>Andere Kölsch- und verwandte Seiten im Netz:</h3>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lsch_%28Bier%29"><strong>Kölsch auf Wikipedia </strong></a></p>
<p><a href="http://www.koelner-brauerei-verband.de"><strong><a>Kölner Brauereiverband</a> </strong></a></p>
<p><a href="http://www.brauereiverband-nrw.de"><strong>Brauereiverbände NRW</strong></a></p>
<p><strong><a href="http://www.bierundwir.de/">Bier und wir</a> (jede Menge Infos zum Thema)</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Köln, Newroz und musikalische Crossover</title>
		<link>http://www.colognelife.de/2011/03/koln-newroz-und-musikalische-crossover/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 04:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansichten, Tipps und das wilde Leben]]></category>
		<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21. März 2011 wurde im Gloria in Köln der Frühling der Kulturen gefeiert. Menschen unterschiedlicher Herkunft feierten an jenem Abend im Gloria gemeinsam Newroz. Etwa 200 Menschen waren der Einladung des Gloria und des Labels PER MUSIC gefolgt, das die Veranstaltung organisiert hatte. Sie erlebten mehrere interessante musikalische Crossover. Vielen Westeuropäern bekannte Klänge mischten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.colognelife.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.colognelife.de/wp-content/uploads/Newroz-2011.jpg"  class="wmp" id="wmp2"><img class="left" title="Newroz 2011" src="http://www.colognelife.de/wp-content/uploads/Newroz-2011.jpg" alt="" width="400" height="250" /></a>Am 21. März 2011 wurde im Gloria in Köln der Frühling der Kulturen gefeiert. Menschen unterschiedlicher Herkunft feierten an jenem Abend im Gloria gemeinsam Newroz. Etwa 200 Menschen waren der Einladung des Gloria und des Labels PER MUSIC gefolgt, das die Veranstaltung organisiert hatte. Sie erlebten mehrere interessante musikalische Crossover. Vielen Westeuropäern bekannte Klänge mischten sich mit anderen Klängen, die sich für dieselben Westeuropäer noch eher ungewohnt anhören. So ein Crossover kann schief gehen. Im Gloria gelang es. Und zugleich gelang damit der Beweis, dass etwa Musik aus Armenien und aus der Türkei sich nicht auf Traditionen reduziert, sondern sich entwickelt, offen ist für neue Einflüsse. Was daraus entsteht, ist spannend. Und es sorgte im Gloria dafür, dass die Gäste jede Menge Spaß hatten. Hurra, es ist Newroz.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Musik und andere Musik und mehr&#8230; Musik</h3>
<p style="text-align: justify;">Eins der Musikprojekte, die am 21. März im Gloria auftraten, war „Laia Genc BAHAR Project feat. Esra Dalfidan“. In diesem Projekt treffen unter anderem die 1978 in Berlin geborene Modern Jazz – Pianistin Laia Genc und die in Deutschland aufgewachsene türkische Jazz-Sängerin Esra Dalfidan aufeinander. Was aus der Zusammenarbeit entsteht, ist Jazz mit türkischen Elementen. Geht nicht? Geht! Wie so viele Dinge, wenn erst einmal Schranken im Kopf überwunden werden. Weitere Künstler des Frühlings der Kulturen waren Seyran &amp; Band (Aserbaidschanischer/Russischer Folk-Pop), Maryam Akhondy &amp; BANU (Persische Frauenstimmen und Percussion), Delil Dilanar &amp; Per Sound (Kurdische Bardenlieder westlich harmonisiert), Artak Voskanyan &amp; Band (Zeitgenössischer armenischer Folk) sowie Kapelle#3 mit Ska/Reggae/Rocksteady aus Köln.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Newroz in Köln geht noch weiter</h3>
<p style="text-align: justify;">Auch in Köln beschränkt sich Newroz nicht auf den 20/21 März des Jahres. Stattdessen wird etwa zwei Wochen lang mehr oder weniger gefeiert. Vielleicht werden ja auch Sie noch irgendwohin eingeladen? Freuen Sie sich auf ein schönes Fest. Und vielleicht auf Musik, die ebenso viel vertraute wie ungewöhnliche Elemente enthält. Freuen Sie sich darauf.</p>
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		<title>Newroz in Köln ODER Gloria – ein Frühling der Kulturen</title>
		<link>http://www.colognelife.de/2011/03/newroz-in-koln-oder-gloria-%e2%80%93-ein-fruhling-der-kulturen/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 12:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frühling der Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Newroz]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist Neujahr! Also nicht klassisches deutsches Neujahr, sondern Newroz: Neujahr für Menschen beispielsweise im Iran, am Schwarzen Meer, im Kaukasus und&#8230; in Köln. Viele derjenigen, die aus dem Iran, der Schwarzmeerregion und dem Kaukasus nach Köln gekommen sind, feiern dieses Fest. Und da der Kölner an sich, egal, woher er stammt, oftmals ganz gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute ist Neujahr! Also nicht klassisches deutsches Neujahr, sondern Newroz: Neujahr für Menschen beispielsweise im Iran, am Schwarzen Meer, im Kaukasus und&#8230; in Köln. Viele derjenigen, die aus dem Iran, der Schwarzmeerregion und dem Kaukasus nach Köln gekommen sind, feiern dieses Fest. Und da der Kölner an sich, egal, woher er stammt, oftmals ganz gerne feiert, lädt Hakan Akay von Per Music unter dem Titel „Frühling der Kulturen“ alle ins Gloria ein, gemeinsam Newroz zu feiern. Auf, auf ins Gloria.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Feiern wir Newroz in Köln</h3>
<p style="text-align: justify;">Es ist Newroz (auch: Nouruz). Die Feste der unterschiedlichen Kulturen in Köln gehören zu einem der tausend und abertausenden farbigen, glitzernden Facetten, die Köln zu dem machen, was es ist: eine bunte Stadt, in der viel Gutes geschieht! Ab 19:30 Uhr beginnt der „Frühling der Kulturen“ mit Musik aus unterschiedlichen Kulturen: persische Musik, westlich harmonisierte kurdische Bardenlieder, Jazzmusik mit türkischen Elementen, Folk-Pop aus Russland und Aserbaidschan, moderne Folkmusik aus Armenien und Ska, Reggae sowie Rocksteady (sorry, was ist Rocksteady?) aus Köln. Es könnte bei diesem Newroz in Köln die eine oder andere Überraschung geben, wenn sich eher ungewohnte musikalische Elemente mit Gewohntem mischen und die Beine sich deshalb plötzlich wie von selbst bewegen. Die Party beginnt!</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><em>Intermezzo: „Rocksteady ist jamaikanischer Musikstil, der sich ab 1966 aus dem Ska entwickelt hat und kurzzeitig die jamaikanische Musik dominierte. Intermezzo ENDE (Ein Dank an Wikipedia; Danke „Wikipedia“). </em></span></p>
<p style="text-align: justify;">„Mit dieser Auftaktveranstaltung soll eine neue Kultur des gemeinsamen Feierns von Deutschen und in Köln lebenden MigrantInnen etabliert werden“, schreibt das Gloria. OK. Na klar. Na immer! Machen wir doch; wir feiern Newroz in Köln. Machen wir Köln dadurch noch ein wenig mehr zu einem Schmelztiegel der Kulturen. Und: Haben wir alle ein bisschen Spaß dabei.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Also merken: Newroz/Nouruz &#8211; Frühling der Kulturen am 21.03.2011 im Gloria.</h2>
<h3 style="text-align: justify;">Weiterführende Links:</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Infos vom Gloria zum &#8220;Frühling der Kulturen&#8221; &#8211; </strong><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.gloria-theater.com/neu/termin_details.php?id=1165&amp;name=fruehlingderkulturen" target="_blank">Newroz in Köln</a></span>.</strong></p>
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		<title>Atomkraft, die Titanic und Glaube an höchste Sicherheit</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 19:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als die Titanic 1912 in See stach, galt sie als unsinkbar und als Wunder der Technik. Sie war das damals größte Schiff der Welt und sie sank. Zeppeline waren einst der Stolz der Lüfte, bis die Hindenburg 1937 Feuer fing, was 35 Menschen das Leben kostete und eine Ära beendete. Was sagt uns das: Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Titanic 1912 in See stach, galt sie als unsinkbar und als Wunder der Technik. Sie war das damals größte Schiff der Welt und sie sank. Zeppeline waren einst der Stolz der Lüfte, bis die Hindenburg 1937 Feuer fing, was 35 Menschen das Leben kostete und eine Ära beendete. Was sagt uns das: Es sagt, dass Menschen immer wieder für ihre Technik höchste Sicherheitsstandards beanspruchen und sich irgendwann gezeigt hat, dass auch höchste Sicherheit keine Katastrophen unmöglich macht. In Bezug auf Atomkraft ist das keine unerhebliche Erkenntnis.</p>
<p>In Japan droht der Super-Gau, der größte anzunehmende Unfall eines Kernkraftwerks: die Kernschmelze. Der Kernbrennstoff schmilzt und bahnt sich seinen Weg aus dem Reaktor ins Freie. Die Folgen: Verstrahlung, steigende Krebsraten, viele Tote. Nach dem Super-Gau in Tschernobyl im Jahr 1986 konnte man hierzulande noch beschwichtigen. Das Kernkraftwerk dort war alt, nicht vergleichbar mit deutscher Kernkraft-Technologie. Und auch das Kraftwerk Fukushima, in dem nun ein Super-Gau droht, ist mit etwa vierzig Jahren Alter nicht eben jung. Man könnte also sagen: Der drohende Super-Gau hat auch etwas mit dem Alter des Kraftwerks zu tun und heutige Sicherheitsstandards sind viel weiter. Dann könnte man sich in Deutschland vielleicht dazu entschließen, zumindest bei den ältesten Kernkraftwerken aus einem Moratorium bald eine komplette Schließung zu machen. Gleichzeitig könnte man sagen, die neueren Kernkraftwerke haben weitaus bessere Sicherheitstechnik und bleiben noch eine ganze (lange!) Weile am Netz. Außerdem ist die Gefahr eines Tsunamis in Deutschland eher gering. Der Super-Gau ist hierzulande ein Gespenst, nicht mehr! Ist das so?</p>
<p>Und nun erinnern wir uns einfach nochmals an die Titanic, an das Wunderwerk der Technik. Der Mensch ist fehlbar, nicht perfekt: Kann etwas von Menschen Geschaffenes perfekt sein? Nein, kann es nicht, weshalb man auch bei Kernkraftwerken von Restrisiko spricht, das bisweilen allerdings im Nanobereich angesiedelt wurde. Alles, was der Mensch baut, birgt das Risiko einer Fehlfunktion, ist nicht für die Ewigkeit, wird von fehlbaren Menschen genutzt. Das darf sicherlich nicht zur kompletten Technikfeindlichkeit führen. Bauen wir am besten nichts, gar nichts? Funktioniert nicht! Aber man wird Risiken und Nutzen sorgsam abwägen müssen und da schneiden Kernkraftwerke wohl doch relativ schlecht ab. Mag man es für noch so unwahrscheinlich halten, dass bei deutschen Kernkraftwerken größere Unfälle geschehen (was ich nicht tue), wenn etwas passiert, sind die negativen Folgen immens. Größer als beim Untergang der Titanic. Größer als beim Feuer, das die Hindenburg zerstörte. Zu groß!</p>
<p>Ich bin kein großer Freund der Kernkraft gewesen, war aber auch nie Aktivist oder jemand, der den Kampf gegen Atomkraft für die dringlichste Aufgabe gehalten hat. Die Geschehnisse in Japan haben aber auch meine Meinung verändert. Niemand kann mir mehr mit höchsten Sicherheitsstandards imponieren. Das Risiko ist zu groß. Ein Ausstieg aus der Kernkraft kann wohl nicht ad hoc geschehen. Die Stromversorgung des Landes muss gewährleistet bleiben. Aber für einen planvollen Ausstieg ohne unnötige (!) Wartefristen müssen jetzt die Wege gebahnt werden. Und Stilllegungen der ältesten Kernkraftwerke in Deutschland sollten über ein Moratorium hinausreichen. Nie mehr ans Netz!  Andere Kernkraftwerke sollten schnellstmöglich folgen.</p>
<p>Meine Gedanken sind bei den Menschen in Japan. Ich hoffe, jeder einzelne von der japanischen und längst nicht vergangenen Katastrophe Betroffene hat die Kraft, weiterzumachen, selbst wenn geliebte Menschen gestorben sind. Das ist hier in Stolberg, weit entfernt von der Katastrophe, einfach gesagt, ich weiß. Wir in Deutschland nehmen Anteil. Vielleicht sollten wir auch lernen.</p>
<p>Autor dieses Artikels und Verantwortlicher ist Ansgar Sadeghi.</p>
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		<title>SEO Texter, die Moderne und ein Stiefkind</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 17:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SEO-Texter waren noch vor einigen Jahren bisweilen so etwas wie Konstrukteure.  Sie bauten  Wort-Container von dreihundert, vierhundert, fünfhundert Wörtern Länge, um darin möglichst viele Keywords zu verstauen. Das waren jene Zeiten, in denen Begriffe wie Keyword-Stuffing noch keine allzu große Bekanntheit besaßen. Welche Inhalte der SEO Texter neben den Keywords in seinen Wort-Container packte, war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SEO-Texter waren noch vor einigen Jahren bisweilen so etwas wie Konstrukteure.  Sie bauten  Wort-Container von dreihundert, vierhundert, fünfhundert Wörtern Länge, um darin möglichst viele Keywords zu verstauen. Das waren jene Zeiten, in denen Begriffe wie Keyword-Stuffing noch keine allzu große Bekanntheit besaßen. Welche Inhalte der SEO Texter neben den Keywords in seinen Wort-Container packte, war für manchen Auftraggeber nahezu bedeutungslos. Aber die Moderne hält auch für den SEO Texter neue Aufgaben bereit, die anspruchsvoller sind und in denen etwa Recherche kein unbeachtetes Stiefkind bleibt.</p>
<h3><strong>Sätze ohne Substanz </strong></h3>
<p>Wer als SEO Texter in früheren Zeiten etwa &#8220;Girokonto Kosten&#8221; als Keyword-Vorgabe bekam, konnte bisweilen fast ausschließlich Sätze schreiben wie:</p>
<p><em><b>Giro-Konto Kosten sind abhängig vom Anbieter sowie von vielen weiteren Faktoren.</b></em></p>
<p>Vielleicht klingt der Satz nett? Aber seien wir ehrlich: Er lässt sich auf ein Dutzend und mehr Finanzprodukte anwenden und sein Informationsgehalt ist gering. Er taugt durchaus als Einleitung, aber wenn der SEO Texter dann nicht mehr Substanz bringt, bleibt sein Text ein reiner Wortcontainer. Das mag irgendwann einmal seinen Zweck erfüllt haben, aber leider (Gott sei Dank?) entwickeln sich auch die Suchmaschinen wie etwa König Google mit der Zeit weiter. Textqualität rückt damit auch für den SEO Texter in den Vordergrund. Auch ein SEO Text braucht Substanz. Und falls der SEO Texter nicht gerade Experte in dem Gebiet ist, über das er einen SEO Text schreibt,  kommt er um eine sorgfältige Recherche nicht herum.</p>
<h3><strong>Recherche beim SEO Texter – das unscheinbare Stiefkind</strong></h3>
<p>Recherche ist nicht nur beim SEO Texter und seinen Auftraggebern mitunter so etwas wie ein unbeachtetes Stiefkind. Bisweilen höre ich Sätze wie: Der Text soll ja nur dreihundert Wörter haben, das geht doch schnell, das ist doch keine Arbeit. Wenn ich irgendetwas ohne jede Recherche aufschreibe, dauert das tatsächlich nicht allzu lange:</p>
<p><em><b>Dieser Herbsttag besticht durch blauen Himmel und Sonne. Er gehört zu jenen Herbsttagen, in denen sich die Jahreszeit von ihrer schönsten Seite zeigt. aber es gibt andere Tage im Oktober, in denen die Welt in Grau versinkt.</b> </em></p>
<p>(Dieser kleine Absatz entstand innerhalb von zwanzig Sekunden und hat 37 Wörter)</p>
<p>Kommt das ungeliebte Stiefkind ins Spiel, geht die Rechnung nicht mehr auf. Der SEO Texter und Nicht-Ökonom, der einen kleinen Artikel zur Bedeutung von Hedge Fonds schreiben soll, wird länger brauchen, selbst wenn er bei &#8220;Wikipedia&#8221; abschreibt und nur die Sätze etwas verändert. Hat jener SEO Texter den Anspruch, Hedgefonds tatsächlich anderen Laien zu erklären und keine Fast-Kopie eines Wikipedia-Artikels zu schreiben, wird er wohl mehrere Seiten aufsuchen müssen, um etwas wirklich Fundiertes zum Thema zu schreiben. Bei wiederkehrenden Themen lohnt sich da mit Sicherheit eine kleine Link-Liste mit gebookmarkten Seiten. Das vereinfacht dem SEO Texter die Recherche, die dennoch weiterhin einen nicht unerheblichen Teil seiner Arbeit ausmacht. Als moderner SEO Texter wird er auf diese Arbeit kaum verzichten können. Zugleich werden Preise wie ein Cent pro Wort oder weniger dann vielleicht endgültig zum Hungerlohn? Ist nur so ein Gedanke!</p>
<p><strong><em>486 Wörter</em></strong></p>
<p><strong><em>Keyword „SEO Texter“: 12-mal (2,47%)</em></strong></p>
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		<title>Sarrazin, oh Sarrazin!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie heißt der Spruch: Der Ton macht die Musik? Ja, so heißt, der Spruch, der Ton macht die Musik. Also beschäftigen wir uns erst einmal nicht mit Inhalten, sondern mit Tönen. Was tönt er denn so, der Thilo? Thilo Sarrazin sagte also, wir alle wissen es mittlerweile und ich werde es dennoch wiederholen: „Ich muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie heißt der Spruch: Der Ton macht die Musik? Ja, so heißt, der Spruch, der Ton macht die Musik. Also beschäftigen wir uns erst einmal nicht mit Inhalten, sondern mit Tönen. Was tönt er denn so, der Thilo? Thilo Sarrazin sagte also, wir alle wissen es mittlerweile und ich werde es dennoch wiederholen:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig kleine Kopftuchmädchen produziert.“ (Thilo Sarrazin)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Auch ich lehne Leute ab, die diesen Staat ablehnen. Ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die „multikulti“ derart klasse finden, dass sie mögliche Probleme beim Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ignorieren. Und ich finde auch, dass man Dinge manchmal recht deutlich sagen sollte. Aber Menschen verdienen Respekt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Und ich kann mir nicht helfen, das „kleine Kopftuchmädchen“ könnte in einem Roman stehen und ein süßes kleines Mädchen beschreiben, ein nettes Mädchen, aber ich interpretiere bei Sarrazins Worten eine abwertende Absicht und Verachtung.</h2>
<p style="text-align: justify;">Er mag mir vergeben, wenn er das nicht so gemeint hat, aber ich glaube ihm irgendwie nicht, dass er es nicht so gemeint hat. Ich vermisse den Grundrespekt, der aus meiner Sicht jedem Menschen zusteht. Und das macht mich wütend. Sarrazin ist etwas übers Ziel hinausgeschossen? Soll man das Gesagte damit abtun, weil vielleicht mit dem Gesagten auch Probleme tangiert werden, die wirklich bestehen? Sagen wir doch lieber: Sarrazin hat geschossen! Steht mit rauchendem Colt da und wartet auf Applaus. Der Applaus kommt. Ende erste Szene.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Wer keine Arbeit hat, war zu faul zum Suchen?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Thilo Sarrazin hat viele Menschen im Visier, auch Harztz IV-Empfänger (das sind die in der angeblichen sozialen Hängematte!). Es gab Zeiten, in denen war fast alles die Gesellschaft schuld. (auch das ist reine Interpretation von mir): Arbeitslosigkeit, Gewalt, Drogenmissbrauch, alles war die Gesellschaft schuld. Irgendwann dachten wohl viele Menschen, das könne so nicht stimmen. Also fand ein Wechsel der Sichtweise statt. Heute ist für viele Menschen alles der einzelne Mensch schuld. Natürlich ist er schuld: Schaut sie euch an, die Arbeitslosen in den Nachmittags-Talkshows. Die wollen doch nicht arbeiten, echt nicht, boa ey, da könnt isch&#8230;!  Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen diese Talkshows, aber ich glaube, manch einer beginnt angesichts der Berieselung zu pauschalisieren und dann werden alle Hartz IV – Empfänger zu Menschen, die nur ihre Hände eine Winzigkeit ausstrecken müssten, um Arbeit zu finden, die aber zu faul dazu sind, ihre Hände auszustrecken. Wie war das: soziale Hängematte! Ach ja, das Paradies auf Erden auf Kosten des Staates! Ja, ja!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Hartz-IV-Empfänger sind erstens mehr zu Hause; zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster“ (Thilo Sarrazin)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Kalt duschen ist doch eh viel gesünder. Ein Warmduscher ist noch nie weit gekommen im Leben&#8221; (Thilo Sarrazin)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht ist es ja doch nicht nur der Einzelne, der zu faul, zu doof ist, um im Schlaraffenland nach Früchten zu greifen? Er ist vielleicht einfach nicht systemrelevant genug für eine wirkliche Förderung? Leute, er ist Teil des Systems und das reicht. Und wenn die Anzahl von Menschen steigt, die trotz Arbeit Hartz IV beziehen, dann ist es vielleicht nicht nur der Einzelne, der sich nicht genug anstrengt, der in seiner warmen Bude hockt, um sein Sofa maximal für Klobesuche verlässt und um sich eine Büchse Ravioli warm zu machen? Dann stimmt vielleicht grundsätzlich etwas nicht, was die Dinge aber viel zu kompliziert macht. Halten wir es also einfach:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Für fünf Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen. Das wären 40 Euro pro Tag.&#8221; (Thilo Sarrazin)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dafür hat er sich anschließend entschuldigt, aber wirklich aus tiefem Herzen? 40 Euro pro Tag sind dann etwa 800 bis 900 Euro im Monat: für Miete, Heizung, Auto, Lebensunterhalt. Möglicherweise würde das auch euch Schwierigkeiten bereiten, liebe Thilo Sarrazin – Zustimmende? Wie war das: Von Arbeit muss man leben können?</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Tilgt das „Schwarz“! </strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich die wohl wollenden Kommentare zu Thilo Sarrazins Statements lese, lese ich persönlich oftmals die Sehnsucht danach, dass aufgeräumt wird. Und ganz leise klingt da für mich manchmal ein „egal wie“ durch. Ich kann mir nicht helfen, es ist einfach so.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Belastbare empirisch-statistische Analysen, ob Gastarbeiter und deren Familien überhaupt einen Beitrag zum Wohlstand erbracht haben oder erbringen werden, gibt es nicht. Für Türken und Marokkaner wird man diese Frage wohl verneinen können.&#8221; (Thilo Sarrazin)</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel.” (Thilo Sarrazin)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Und wir haben Schwarz. Und wir haben Weiß. Und die Menschheit zog dahin, um das Schwarz zu tilgen. Und sie bauten ein neues Zuchtprogramm, um den Menschen zu veredeln. Warum kommen mir solche Gedanken, wenn ich Herrn Sarrazins Aussagen lese? Ich weiß es auch nicht! Es ist einfach so. Und in meinen Kopf kommen lärmende, Steine werfende Massen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Tacheles und Hetze</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Man kann als Parteimitglied harte Worte wählen. Eine Partei muss wohl aushalten, wenn jemand einmal harte Worte wählt. Aber zwischen „Tacheles“ und „Hetze“ gibt es einen Unterschied. Thilo Sarrazin wählt aus meiner Sicht die Worte der Hetze. Ist das etwas, was im Sinne der SPD ist? Vielleicht muss auch eine Partei einmal Tacheles reden? Ohne Blick auf die Wählerscharen, die dann vielleicht gehen, weil Thilo Sarrazin ihnen so befreiende Worte gesagt hat? Vielleicht ist es Authentizität, ein ehrliches „für die Sache“, was Menschen bei Politikern manchmal angesichts des Taktierens, wie man Macht erlangt und hält, vermissen? Vielleicht!</p>
<h2 style="text-align: justify;">Dann wäre ein Rauswurf Sarrazins, zu dem man bei der SPD ehrlich steht, mittelfristig eventuell auch im Auge mancher Wähler eine gute Sache: Ehrliches Einstehen für die eigene Politik, mit der Herr Sarrazin vielleicht nicht mehr so viel zu tun hat.</h2>
<p style="text-align: justify;">Oder doch? Ich weiß es nicht, ob es so ist. Aber falls es nicht so ist,  (was ich persönlich hoffe), falls Thilo Sarrazin nicht für den  Umgang der SPD mit Menschen steht, sollte man manche Dinge vielleicht einfach tun, weil andere Dinge mit eigenen politischen Ansichten nicht mehr vereinbar wären? Vielleicht verliert man dann Macht! Aber was ist es für eine Macht, für die man sich dauernd verbiegen muss? Es ist eine Macht der Ohnmacht!</p>
<h3 style="text-align: justify;">Viele Bausteine und der mehr als schiefe Turm</h3>
<p style="text-align: justify;">Jede einzelne Aussage Sarrazins ist für mich ein Baustein. Alleine ist sie nichts, was Rauswürfe etc. rechtfertigt. Aber alle zusammen ergeben ein eigentümliches Konstrukt, das mit der SPD (hoffentlich) nicht so viel zu tun hat. Nur meine Meinung. Nicht mehr!</p>
<h3 style="text-align: justify;">Für diesen Artikel alleine verantwortlich ist Ansgar Sadeghi.</h3>
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		<title>Medien, Waterboarding und die vierte Gewalt</title>
		<link>http://www.colognelife.de/2010/07/medien-waterboarding-und-die-vierte-gewalt/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansichten, Tipps und das wilde Leben]]></category>
		<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[Folter]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<description><![CDATA[Man kann wahrscheinlich so lange darüber streiten, ob Waterboarding Folter ist oder nicht, bis man die Auswirkung von Waterboarding selbst erlebt hat. Das mag sich auch der US-amerikanische Journalist Christopher Hitchens gedacht haben, als er sich entschied, die Folgen von Waterboarding am eigenen Leib zu testen. Der Test wird ihm in Erinnerung bleiben. Waterboarding war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Man kann wahrscheinlich so lange darüber streiten, ob Waterboarding Folter ist oder nicht, bis man die Auswirkung von Waterboarding selbst erlebt hat. Das mag sich auch der US-amerikanische Journalist Christopher Hitchens gedacht haben, als er sich entschied, die Folgen von Waterboarding am eigenen Leib zu testen. Der Test wird ihm in Erinnerung bleiben. Waterboarding war zumindest in den USA zur Zeit der Bush-Ära ein legitimiertes Verhörinstrument und zu jener Zeit auch für renommierte US-amerikanische Medien &#8211; so eine Studie -  plötzlich keine Folter mehr. Das wirft nicht unbedingt ein gutes Bild auf die vierte Gewalt im Staat. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Autoren der Studie stammen aus der Harvard University in Cambridge (Massachusetts). Sie untersuchten die vier großen US-amerikanischen Zeitungen Los Angeles Times, New York Times, Wallstreet Journal und USA Today in Bezug auf Artikel zum Thema Waterboarding. Die Ausgangsfrage drehte sich darum, ob Waterboarding in den Artikeln als Folter bezeichnet wurde oder nicht.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><em><strong>Was ist Waterboarding?</strong></em></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><em>Beim Waterboarding wird Menschen ein Tuch über Mund und Nase gelegt, das mehr oder weniger stetig mit Wasser begossen wird. Für den Gefolterten entsteht so ein Gefühl, als würde er ertrinken. Nachgewiesen wurde diese Foltermethode, die keine erkennbaren Spuren hinterlässt, bereits für die spanische Inquisition. Angewendet wurde sie beispielsweise auch im US-amerikanischen Gefangenenlager Guantanamo. </em></span><strong> </strong></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Plötzlich war Waterboarding keine Folter mehr!</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse der Harvard-Studie sind auffällig: So soll etwa die New York Times Waterboarding zwischen 1930 und 1999 in 81 Prozent aller Artikel zum Thema als Folter bezeichnet haben. Im Zeitraum zwischen 2000 und 2008 soll der Prozentsatz auf 1,4 Prozent gesunken sein, obwohl die Zeitung alleine im Zeitraum 2007 und 2008 über 150 Artikel zum Thema veröffentlicht habe. In Verbindung wird das mit dem von George W. Bush erklärten Krieg gegen den Terror gebracht, in dessen Verlauf auch Waterboarding als Verhörmethode eingesetzt wurde.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><em>Das lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass die vier untersuchten Medien sich an der offiziellen Version der damaligen US-Regierung orientiert haben, Waterboarding sei im Kampf gegen den Terrorismus ein legitimes Mittel. </em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das wiederum lässt zumindest starke Zweifel aufkommen, ob die untersuchten US-amerikanischen Medien ihrer Rolle als Vierter Gewalt im Staat in jener Zeit gerecht wurden. Natürlich kann es — sehr theoretisch betrachtet — sein, dass viele Redakteure von sich aus einen plötzlichen Gesinnungswechsel verspürt haben und Waterboarding aus eigenem Willen plötzlich als legitime US-amerikanische Verhörmethode angesehen haben. Es wäre aus meiner Sicht schlimm genug und scheint sehr unwahrscheinlich zu sein. Als noch schlimmer würde ich eine Anpassung an die Regierungsinterpretationen von Waterboarding empfinden, ohne dass dem ein intensiver eigener Prozess des Nachdenkens vorausgegangen wäre. Es würde nicht mehr und nicht weniger als eine Presse bedeuten, die als kritisches Auge auf Aktivitäten der Regierung nichts (aber auch gar nichts) mehr taugt. Enden möchten wir diesen Artikel allerdings nicht, ohne auf (laut Studie) Ausnahmen in der US-amerikanischen Berichterstattung hinzuweisen. Dazu soll <a href="http://topics.nytimes.com/topics/reference/timestopics/subjects/t/torture/waterboarding/index.html">dieser Artikel</a> aus der New York Times (allerdings aus dem Jahr 2009!) dienen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Was dieser Artikel NICHT aussagt!</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>Dieser Artikel sagt nicht aus, dass US-Amerikaner, US-Medien und US-Regierungen durchweg schlecht sind.</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>Dieser Artikel sagt nicht aus, dass Waterboarding eine ausschließlich von den USA angewendete Methode der Folter ist. Sie wurde AUCH von den USA benutzt. Besonders problematisch ist dabei allerdings, dass die USA die Folter offiziell zur „Verteidigung der Demokratie und demokratischer Werte“ angewendet hat. Kann man solche Werte verteidigen, indem man sie verletzt?</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>Dieser Artikel sagt nicht aus, dass demokratische Staaten kein Recht haben, sich gegen Terrorismus zu wehren. Er prangert nur Methoden an, die die Demokratie dabei mit Füßen treten.</em></p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Waterboarding – Selbstversuch des Journalisten Christopher Hitchens</strong></h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4LPubUCJv58&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/4LPubUCJv58&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Weiterführende Links</h3>
<p><strong>Weiterführende Links</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619868,00.html">Spiegel-Bericht über Waterboarding in den USA</a></strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/video/video-29656.html"><strong>Anti-Waterboarding – Video</strong></a> von Amnesty International auf Spiegel Online</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2010/jul/06/torture-waterboarding-bush"><strong>Guardian-Artikel</strong></a> über Waterboarding</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waterboarding#cite_note-NPR-3"><strong>Wikipedia über Waterboarding</strong></a></p>
<h3>Autor dieses Artikels ist der Texter und Onlinejournalist Ansgar Sadeghi</h3>
<p>Ansgar Sadeghi – <a href="http://www.colognelife.de/profile/ansgar-sadeghi/"><strong>Profil auf Colognelife.de</strong></a></p>
<p>Ansgar Sadeghi auf <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000581836918"><strong>Facebook</strong></a></p>
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		<title>Zwitschergeschichten &#8211; WM 2010 + Vuvuzela</title>
		<link>http://www.colognelife.de/2010/06/public-viewing-in-koln/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 16:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognelifeadmin1</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>
		<category><![CDATA[Vuvuzela]]></category>
		<category><![CDATA[Vuvuzela laut]]></category>
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		<category><![CDATA[WM 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Zwitschergeschichten]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="MultiBoxHelp" id="MultiBoxHelp"><a href="http://www.rutschmann.biz" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" target="_blank"><img src="http://www.colognelife.de/wp-content/plugins/wordpress-multibox-plugin/images/help.png" alt="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5" title="powered by WordPress Multibox Plugin v1.3.5"></a></div>
<p><a href="http://www.colognelife.de/wp-content/uploads/köln-public-viewing-wm-2010-400x250.jpg"  class="wmp" id="wmp4"><img class="left" title="köln public viewing wm 2010 400x250" src="http://www.colognelife.de/wp-content/uploads/köln-public-viewing-wm-2010-400x250.jpg" alt="" width="400" height="250" /></a></p>
<p>Bereits seit mehr als einer halben Stunde nutzte Konstantin seine Vuvuzela, deren konstantes Brummen von Köln bis Südafrika klang, um die deutsche Mannschaft anzufeuern. Die Nachbarn zu seiner Linken, die Eheleute S., schlugen ihre Köpfe derweil in kollektivem Wahnsinn an die Wohnzimmerwand, während sein Nachbar zur Rechten, der Student Walter N., den Kopf in die Kloschüssel tauchte und fortwährend abzog, um dem Brummen ein Rauschen entgegenzusetzen.</p>
<p>Ein mächtiger Bock der Hirschziegenantilopen aus dem nahe gelegenen Zoo trat irgendwann Konstantins Tür mit sexuellen Intentionen ein und stürzte sich auf ihn. Konstantin konnte ihn nur mit Mühe abwehren. Die Nachbarn durchstießen die Wand, die ihr Wohnzimmer von Konstantins Wohnzimmer trennte. Der Student N. spülte seinen ganzen Körper das Klo herunter und schwimmt derzeit in Richtung Australien. Konstantin wird sich in der nächsten Woche mit seiner Vuvuzela als Sexualtherapeut im Kölner Zoo vorstellen.</p>
<p><strong>140 Wörter ohne Überschrift nach Word 2003</strong></p>
<p>Autor: <a href="http://www.facebook.com/reqs.php#!/profile.php?id=100000581836918"><strong>Ansgar Sadeghi</strong> </a>(Texter und Onlinejournalist)</p>
<p>Bild: <strong><a href="http://www.maifotovideo.de/">Christian Mai</a></strong> (Fotograf, Bildbearbeiter und Videofilmer)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6N0F4vKX9VI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/6N0F4vKX9VI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/E2FYLCohgfM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/E2FYLCohgfM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
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