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	<title>Colognelife &#187; Clife &amp; Kreatives</title>
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	<description>Drei Kreative - ein Zuhause</description>
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		<title>ClifeCologne mag&#8230; den DJ der guten Laune</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 08:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Horsters]]></category>
		<category><![CDATA[DJ der guten Laune]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich reagiere irgendwie immer zu spät. Auch jetzt wieder: Immer zu spät! Kurzum: Ich erzähle nicht als erster vom DJ der guten Laune, nicht einmal als zweiter oder dritter. Die Nachricht vom DJ der guten Laune ist keine News, eher ganz schön „old“. Aber ich möchte diesem Hobby DJ, diesem musikverrückten Menschen aus Köln, diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich reagiere irgendwie immer zu spät. Auch jetzt wieder: Immer zu spät! Kurzum: Ich erzähle nicht als erster vom DJ der guten Laune, nicht einmal als zweiter oder dritter. Die Nachricht vom DJ der guten Laune ist keine News, eher ganz schön „old“. Aber ich möchte diesem Hobby DJ, diesem musikverrückten Menschen aus Köln, diesem YouTube-Star einfach auch ein bisschen Platz in der bescheidenen Hütte hier namens Colognelife.de einräumen. Warum? Weil Menschen wie er dieses bisweilen ein kleines bisschen mehr als ein kleines bisschen verrückte Köln noch ein kleines bisschen verrückter machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><strong>Und weil ein DJ der guten Laune selbst regnerische Tage mit glorreichen beruflichen Misserfolgen, platten Fahrradreifen, nicht anspringenden Autos, übervollen Bahnen, Hundesch&#8230; am Schuh und Dröhnen im Kopf zumindest erträglich macht. It’s magic&#8230; irgendwie!</strong></span></p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;"><em><strong>4.116.112 Millionen Views (Stand: 28. Mai 2011) auf YouTube. Das muss man erst einmal schaffen!</strong></em></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong> </strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">Der Mann liebt Musik. Ohne Zweifel. Der Mann lebt Musik und ist personifizierte Musik. Der Mann ist mittlerweile auch berühmt. Der Mann heißt Christian Horsters, wohnt in Köln Rondorf, arbeitet in einem Büro und nebenbei als DJ. Seit Sommer 2010 ist er der DJ der guten Laune, weil ein Herr namens Sven Lützenkirchen den Mann bei einer Hochzeit in Aktion gefilmt hat. Nun gibt es zwar tausende DJs auf der ganzen Welt, aber jener DJ der guten Laune aus Köln ist schon irgendwie einmalig.</p>
<h2 style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Er zappelt. Wedelt mit den Armen. Reißt sie in die Höhe. Reißt sich die Brille von der Nase, setzt sie wieder auf. Klatscht. Pfeift. Keinen Moment Stillstand. Stetige Bewegung. Er lacht, schüttelt den Kopf. Wahnsinnig elegant sieht das nicht aus. Aber wen kümmert das? Es sieht aus wie unbändige Lebensfreude. Wie Spaß! Wie Party ohne Ende. </strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>„Verrückt“, sagen die einen. „Genial verrückt“ sagen die anderen. Die, die ihn genial verrückt finden, haben ihn berühmt gemacht.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lokalzeit Köln, center.tv Köln, RTL, MDR – sie alle haben über den DJ der guten Laune im TV berichtet.  Eine Baumarktkette machte ihn zum Werbestar und mehrte seinen Ruhm. Im Onlineshop gibt es das DJDGL (DJ der guten Laune) T-Shirt und das DJDGL (ihr wisst schon&#8230;) Mousepad. Kein dummer Mann, dieser DJ der guten Laune.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Aber was viel wichtiger ist:</h3>
<p style="text-align: justify;">Er erinnert einen daran, wie unendlich schön es ist, den Augenblick zu genießen, wie viel Macht Musik hat und das sie viel mehr Spaß macht, wenn man in der Diskothek nicht peinlich genau darauf achtet, welchen Eindruck man nun gerade auf seine Mitfeiernden macht. Komme ich cool rüber? Bin ich ein Checker? Völlig unwichtig, diese Fragen! „Music is the one and only drug“ schreibt der DJ der guten Laune auf Twitter. „Lass dich mal einfach gehen!“ lautet die unausgesprochene Botschaft. [Das ist jetzt eine ClifeCologne-Interpretation der Dinge] Machen wir. Wir haben verstanden, sagt</p>
<p style="text-align: justify;">ClifeCologne</p>
<h3 style="text-align: justify;">Das Video, mit dem alles begann:</h3>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/s7H7p80kZN8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 style="text-align: justify;">Der DJ der guten Laune in der Lokalzeit Köln</h3>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/1C260amKV38" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2 style="text-align: justify;">Links zum Thema:</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.dj-der-guten-laune.de" target="_blank"><strong> </strong></a><strong><a>Website vom DJ der guten Laune</a> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.facebook.com/djdergutenlaune" target="_blank"><strong>Der DJ der guten Laune auf Facebook</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://twitter.com/#!/djdergutenlaune" target="_blank"><strong> </strong></a><strong><a>DJDGL auf Twitter</a> </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DJ_der_guten_Laune" target="_blank"><strong> </strong></a><strong><a>Mehr DJDGL und Links auf Wikipedia</a> </strong></p>
<h3 style="text-align: justify;">Noch so ein Kölner Original: der <a href="http://www.colognelife.de/2011/05/koln-agnesviertel-%E2%80%93-da-steht-ein-brad-auffem-platz/">Schwarze Brad</a>.</h3>
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		<title>Zwitschergeschichten – Konstantin und die Zigarette</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 07:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Zwitscher-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Konstantin]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Zigarette]]></category>

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		<description><![CDATA[„Nimm mich“, flüstere sie, „entfache ein Feuer und lass mich brennen, so wie du vor Sehnsucht brennst“. Das ist nur eine Zigarette, dachte Konstantin, in Papier eingerollter Tabak in einer Schachtel. „Küss mich“, flüsterte der in Papier eingerollte Tabak in jener Schachtel, „berühre mich mit deinen Lippen, saug an mir, lass uns gemeinsam einen Moment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Nimm mich“, flüstere sie, „entfache ein Feuer und lass mich brennen, so wie du vor Sehnsucht brennst“. Das ist nur eine Zigarette, dachte Konstantin, in Papier eingerollter Tabak in einer Schachtel. „Küss mich“, flüsterte der in Papier eingerollte Tabak in jener Schachtel, „berühre mich mit deinen Lippen, saug an mir, lass uns gemeinsam einen Moment der Lust erleben“. Konstantin schaute weg, um der Verführung zu entgehen, aber die Worte in seinem Kopf blieben. <strong>„Nimm mich! Küss mich! Du liebst mich doch!&#8221;</strong> Eigentlich will ich nicht, dachte Konstantin, wir passen nicht mehr zusammen, sie und ich. Seine rechte Hand bewegte sich derweil in Richtung Schachtel. „Alles wird in Rauch aufgehen, wird zu Asche werden, doch wir&#8230; wir haben uns“ hörte er das Flüstern, während seine rechte Hand die Schachtel streichelte. <strong>„Nicht die Schachtel, du Idiot“</strong> flüsterte sie, &#8220;nimm mich&#8221;! Und Konstantin?</p>
<p style="text-align: justify;"><em>140 Wörter nach Word 2003</em></p>
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		<title>Zwitschergeschichten &#8211; Konstantin, der Bundespräsident und die Muslime</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 05:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Zwitscher-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Deutschen Einheit]]></category>

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		<description><![CDATA[„Muslime sollen sich in Deutschland integrieren, was irgendwie richtig klingt“, dachte Konstantin, der Integration nicht mit Gleichmacherei verwechselte, aber auch  niemanden dulden wollte, der Demokratie zu einem Gottesstaat umformen möchte. Andererseits darf der Bundespräsident nicht auch Präsident der integrierten Muslime sein, ohne Ärger zu kriegen, dachte Konstantin weiter und runzelte die Stirn. Also sind integrierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Muslime sollen sich in Deutschland integrieren, was irgendwie richtig klingt“, dachte Konstantin, der Integration nicht mit Gleichmacherei verwechselte, aber auch  niemanden dulden wollte, der Demokratie zu einem Gottesstaat umformen möchte. Andererseits darf der Bundespräsident nicht auch Präsident der integrierten Muslime sein, ohne Ärger zu kriegen, dachte Konstantin weiter und runzelte die Stirn. Also sind integrierte Muslime integrierte Muslime ohne Bundespräsident. &#8220;Der“, folgerte Konstantin, „ist nur für Deutsche da und Deutsche sind Christen“. Und blauäugig?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Bundespräsident ist also der Präsident von blauäugigen Christen? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht sollten braunäugige Christen dann ihren eigenen Bundespräsidenten wählen. Und Muslime sollten ihr Präsidentchen bekommen. Banker, Hartz-IV-Empfänger und Rettungsschwimmer erhalten auch einen. Dann gibt es einen Bundespräsidenten-Rat mit 1.734 Mitgliedern, die 1.734 Reden zum Tag der Deutschen Einheit halten, die dann bis zum nächsten Tag der Deutschen Einheit andauern und vom TV ausgestrahlt werden: bis zum Erbrechen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>140 Wörter nach Word 2003</strong></p>
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		<title>Fäulnis</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 08:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>

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		<description><![CDATA[Nacht: Der alte Mann saß steif im Sessel in seinem Haus am Rande der kleinen Stadt und lauschte. Er erwartete, das Brechen von Ästen auf dem Rasen seines Gartens zu hören, irgendeinen Laut, der die Anwesenheit von Menschen verriet, aber es gab nichts dergleichen. Die Stille, die ihn umgab, legte sich erstickend um sein Gesicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nacht: Der alte Mann saß steif im Sessel in seinem Haus am Rande der kleinen Stadt und lauschte. Er erwartete, das Brechen von Ästen auf dem Rasen seines Gartens zu hören, irgendeinen Laut, der die Anwesenheit von Menschen verriet, aber es gab nichts dergleichen. Die Stille, die ihn umgab, legte sich erstickend um sein Gesicht. Er roch den fauligen Gestank verderbender Pilze, die jetzt überall unter der Erde wuchsen und immer öfter die Decken der Strassen und Wege in die Stadt durchbrachen. Ein Vogel in taumelndem Flug streifte die Bäume in seinem Garten. Der Alte zuckte zusammen, hockte in der Dunkelheit und glotzte auf die Schatten, die das Mondlicht an die Wände warf. Ratten schlichen um das Haus und eroberten den Keller. Das Pilzgeflecht sprengte die Wände und wuchs aus dem Stein. Sein Gestank fraß sich durch die Nase, ätzte Teile des Hirns weg und tötete die Vernunft. Manchmal legte er sich als riesige Wolke über die Stadt.</p>
<p>Vor den Füßen des Alten stapelten sich Plastiktüten und Kartons mit Schuhen, Hosen, Pullovern, eingepackten Mixern und Rührschüsseln, Socken, alten Pralinen und unzähligen lokalen Zeitungen. Die Tüten füllten alle Zimmer und bildeten Wände aus Plastik; stets lag der Geruch von Verwesung in der Luft. Dem Alten blieben schmale Pfade, um von Zimmer zu Zimmer zu laufen. Meist trug er eine zerrissene, schmutzig braune Hose. Derselbe Schmutz klebte an den Tapeten, zwischen seinen Mänteln, in den Ecken der Schränke. Verteilt in seinem Haus lag eine fast lückenlose Chronik seiner Heimatstadt, deren Umland er niemals verlassen hatte, selbst 1938 nicht, als die kleine Stadt den Nazis mehr Beifall gespendet hatte als alle Nachbargemeinden. Sie strahlte in jenem Jahr fiebrig rot, sie glühte vor Eifer, ihre Pflicht zu erfüllen, ein hässlicher, kleiner Gnom, der durch Perversion an Profil gewann. In kaum einem anderen Ort trennte man gute und schlechte Rasse so beflissen, gedieh der Glaube derart schnell, auserwählt zu sein, von edlerem Geschlecht als der Rest der Welt. Der alte Mann lebte damals mit seinen Eltern im gerade erbauten Haus und verdiente, obgleich ein kluger Kopf, seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs. In der kleinen Stadt galt er als Eigenbrötler, aber da seine Eltern anständige Handwerker arischen Ursprungs waren, ließ man sie und ihren Sohn in Ruhe. Ihm war das damals recht. Er missbilligte das System, fühlte sich aber nicht tauglich zum Widerstand. Nur manchmal sah man ihn langsam den Kopf hin und her schütteln, wenn er an den Fahnen und Plakaten, später an Ruinen und Schuttbergen vorbei ging. Nach Ende des Krieges verschwand der braune Spuk und hinterließ kaum eine Spur; selbst die Redseligen antworteten einsilbig, wenn nach verschwundenen Nachbarn gefragt wurde oder nach Eifrigen, die nach dem Tod des Regimes aus dessen After gekrochen kamen, um als unauffällige Demokraten zu leben. „Die Nazis sind weg“, sagten die wenigen Freunde des Alten ihm damals. „Endgültig!“</p>
<p>„Sie schlafen nur“, erwiderte er ihnen, bevor er verstummte und sich endgültig in sich selbst zurückzog.</p>
<p>Schnuppernd sog er Luft in seine Nase und roch den Qualm brennender Fackeln; er hörte, wie sich Pilzgeflecht durch das Erdreich unter seinem Haus grub und den festen Boden durchlöcherte. Wenn ich jetzt aufstehe, dachte er, breche ich durch den Teppich aus Plastik und durch das verschimmelte Holz des Bodens und versinke in einem Morast.</p>
<p>Nach Jahrzehnten trügerischer Ruhe schlichen Angst und Größenwahn in die Köpfe zurück, wobei der Größenwahn der einen die Angst der anderen verursachte. Die, die von Erinnerungen an einstige Größe lebten, lösten vorsichtig die Masken von ihren Gesichtern. Sie räusperten sich und testeten alte Gedanken in neuem Gewand. Ihre grausame Hoffnung nährte die Angst der anderen, die nur geduckt durch die Straßen schlichen und spürten, was erwachte, und sie in ihrer Existenz bedrohte: das große, tot geglaubte, braune Gespenst. Es schenkte vielen Gekrümmten falschen Stolz und infizierte sie mit hemmungslosem Hass, der den Boden für eine perverse Lust auf Gewalt pflügte. Die ersten von ihnen begannen, in ihren Prahlereien und feuchten Träumen zu töten. Sie tasteten sich vorwärts und gewannen Zuversicht durch stummen Applaus und aufmunternde Blicke. Viele&#8230; so viele standen auf ihrer Seite. Verlasst nicht eure Häuser, Juden, Töchter und Söhne Afrikas, unter dem Halbmond Geborene, wenn die Dunkelheit die Stadt erreicht! Es tut nicht gut!</p>
<p>Vor einigen Tagen hing eine Fahne mit Kreuz vor einer stadtbekannten Kneipe. Über drei Stunden hing sie dort, ehe Polizei anrückte und sie entfernte. An jenem Tag sah der Alte auf seinem schwerfälligen Gang durch die Stadt einen Maler im Rathaus. Nur er bemerkte den Mann, der an die Wand vor dem Stadtsaal Judensterne pinselte. Alle, die er darauf ansprach, leugneten die Existenz des Mannes; sie schüttelten verwundert oder missbilligend den Kopf und tippten sich an die Stirn, sobald der Alte ihnen den Rücken zukehrte. Abends erzählte eine Dreizehnjährige Türkenwitze an der Bushaltestelle vor der Post. „Ein Bus mit Türken ist verunglückt“ Warum ist das schlimm?“ Der Bus war nicht voll!“ Niemand störte sie!</p>
<p>Sie schlafen nicht mehr, dachte der Alte. Schon lange nicht mehr.</p>
<p>Die Jungen, die nachmittags auf dem Marktplatz herumlungerten, mit Bierflaschen in den Händen und Kippen im Mund, verhöhnten ihn, wann immer sie ihn trafen. Manchmal marschierten sie zum Stadtrand an sein Haus und warfen Steine. Die Polizei bedauerte das, ebenso wie die Aussage, nichts unternehmen zu können. Es fehlten Beweise, um die Kerle festzusetzen. Der Alte spürte, dass die Extremsten von ihnen kurz vor einem Ausbruch unkontrollierter Gewalt standen. Wer vermag zu sagen, warum die eine Stadt ein friedliches Nest bleibt, während die andere zum Hort der Intoleranz mutiert? Die Heimatstadt des Alten verwandelte sich zum zweiten Mal in ihrer Existenz völlig. Wie kein anderer spürte der Alte, wie in seiner Stadt unter einer dünnen Oberfläche die Demokratie verfaulte und in wie vielen Köpfen bereits tumber Hass regierte. Wenn er die Augen zusammenkniff, sah er&#8230; ein Geräusch.</p>
<p>Irgendetwas schlug gegen das Holz des Gartenhauses. Dem Alten stach sein Herz gegen die Brust, seine Knochen versteiften sich&#8230; er lauschte&#8230; und sah, wie der Hass sich bündelte. Er sah das Zerrbild einer Zukunft, sah Menschenjagden in den Gassen der Stadt, eine grölende und entfesselte Meute, die in Sekunden entschied, wer zum Opfer taugte, Türken, Afrikaner, Juden, Schwule, Linke, Obdachlose&#8230; der ganze Aussatz ihrer reinen Welt. War es der Wind? Hatte der Wind etwas gegen das Holz geschlagen? In Gedanken sah er, wie die Meute sich seinem Haus näherte. Sie kommen, dachte er. Instinktiv wussten sie, dass er ihre Gedanken las und die Gefahr ahnte, die sie als Rückkehr zu Anstand und Ordnung priesen. Mühsam erhob er sich von seinem Sessel. Er stöhnte und versuchte, den Schmerz, den die offenen Wunden an seinen Füssen ihm bereiteten, zu ignorieren. Er wünschte das Auge herbei. Wie so oft in den letzten Monaten wünschte er sich, dass es der Welt die von Hass entstellten Fratzen zeigen würde, den pilzverseuchten Boden und die Fäulnis in der Stadt. Aber das Auge ließ sich nur mit Blut locken, mit Obszönitäten, mit Tragödien und Katastrophen, nicht aber von unterschwelligem Terror, nicht von Steinwürfen oder Schimpfkanonaden. Das Auge interessierte sich nicht für subtile Demütigung, für eine Atmosphäre, in der Menschen fremder Herkunft erniedrigt werden. Es liebte derbere Bilder und wollte bedient werden.</p>
<p>Der Alte hielt sich am Sessel fest, um nicht umzufallen. Ich bin so kraftlos, dachte er. Er betrachtete seine Hände, die knochigen Finger, die Flecken auf seiner Haut. Noch vor zehn Jahren hätten diese Hände die Burschen gepackt, sie gegen die Hauswand geschmissen, sie durchgeschüttelt, ihnen die Nasen zerschlagen. Vorbei! Intensiv roch es nach Rauch. Bald würden sie Sonnenwende feiern und sich in den angrenzenden Wäldern treffen, um von einem neuen Deutschland zu träumen, und nach der Feier würden sie die Sporen dieser Träume nach Hause tragen.</p>
<p>Der Alte humpelte zwischen den Tüten in die Diele. Er sah ein rötliches Flackern wie von Feuer. „Heil!“ schrieen Gespenster in seinem Kopf, „Deutschland erwacht! Heil!“ Er sah sich selbst am Boden liegen, sah, wie die Welt sich rot färbte, wie Stahlkappen ihm die Schädeldecke knackten und er roch seine brennenden Haare. Er weinte. Zum ersten Mal seit langer Zeit spürte er seine Einsamkeit. Er liebte das Leben nicht mehr, hatte es vielleicht niemals geliebt, aber er wusste, was zu tun war. Er musste das Auge locken. Allein das Auge konnte, wenigstens für eine Weile, die Nazibrut zwingen, sich abermals zu verstecken. Viele Menschen würden gemeinsam mit dem Auge kommen und Fragen stellen, sich nicht abwimmeln lassen und sie würden allen&#8230; wirklich allen von der kleinen Stadt erzählen. Warum&#8230; starb der Senegalese? Warum brannte das Haus der türkischen Familie? Warum&#8230; lag der alte Mann in seinem eigenen Blut?</p>
<p>Der Alte mühte sich vorwärts, schloss die Augen bei jedem Schritt, presste den Schmerz weg. Er dachte an seinen Vater, der all seine Gefühle hinter einer Maske verborgen hatte, und an seine Mutter, die ihr Leben wie eine Last gelebt hatte, die sie tragen musste. Er dachte an seine Kindheit und erinnerte sich an einen warmen Frühlingstag. An jenem Tag war er, ein kleiner Junge von vielleicht fünf Jahren, durch den Garten stolziert und hatte das Singen der Vögel imitiert. Damals, als alles noch hätte anders werden können.</p>
<p>Die Schmerzen wurden unerträglich. Bald ist es vorbei, dachte er. Er öffnete die Tür ins Freie. Keine einzige Wolke bedeckte den nächtlichen Himmel. Die Luft strahlte Wärme ab. Es roch nach Pilzen. Sie kamen.</p>
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		<title>Zwitschergeschichten &#8211; Konstantin und der kleine süße Laptop</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 07:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Zwitscher-Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Laptop]]></category>
		<category><![CDATA[Zwitschergeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Konstantin seinen Laptop im Zug startete, öffnete sich zunächst nur ein einziges Fenster ins Internet. Konstantin war erst einmal zufrieden und zitterte dennoch. Was er fürchtete, geschah: Plötzlich entschloss sich ein installiertes Programm, wieder einmal den Systemstatus zu prüfen und die Prüfung nicht abschalten zu lassen, um Konstantin eine Freude zu bereiten. Konstantin freute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als Konstantin seinen Laptop im Zug startete, öffnete sich zunächst nur ein einziges Fenster ins Internet. Konstantin war erst einmal zufrieden und zitterte dennoch. Was er fürchtete, geschah: Plötzlich entschloss sich ein installiertes Programm, wieder einmal den Systemstatus zu prüfen und die Prüfung nicht abschalten zu lassen, um Konstantin eine Freude zu bereiten. Konstantin freute sich wider Erwarten nicht. Die Antiviren-Software präsentierte Konstantin zugleich die Option, eine kostenpflichtige Upgrade-Version zu kaufen und durch irgendeine unbeabsichtigte Aktion seiner mit der Tastatur des kleinen Laptops kämpfenden Finger zoomte der Laptop in einen winzigen Ausschnitt der dargestellten Internetseite. Die sensible Enter-Taste reagierte nach dem fünften intensiven Drücken. Verzweifelt öffnete Konstantin ein weiteres Fenster in seinem Laptop, stieg hindurch und floh auf den nächsten Baum ohne Bits und Bytes. Der Laptop blieb zurück, schmolz in der Sonne und tropfte auf die Füße des Schaffners.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>140 Wörter nach Word 2003 </strong></em></p>
<h3 style="text-align: justify;">Autor dieser Zwitschergeschichte ist der Texter und Onlineredakteur <a href="http://www.colognelife.de/profile/ansgar-sadeghi/ansgar-sadeghi-%E2%80%93-texter-und-onlinejournalist/">Ansgar Sadeghi</a>.</h3>
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		<title>Zwitschergeschichten — Konstantin und Spaziergang mit Dackel</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 05:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
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		<description><![CDATA[Konstantins Kopf befahl Konstantin zu laufen, weil Zeit etwas so Kostbares ist. Seine Hand war leider jedoch über eine Leine mit jenem sechzehn Jahre alten Dackel verbunden, der das Laufen nicht mehr schätzte, pausierte, trippelte, an Blumen roch, pausierte, trippelte. „Schleif ihn hinter dir her, Konstantin“, rief ein grauer Mann, während ein im Gras sitzendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #008000;">Konstantins</span> Kopf befahl Konstantin zu laufen, weil Zeit etwas so Kostbares ist. Seine Hand war leider jedoch über eine Leine mit jenem sechzehn Jahre alten Dackel verbunden, der das Laufen nicht mehr schätzte, pausierte, trippelte, an Blumen roch, pausierte, trippelte. „Schleif ihn hinter dir her, Konstantin“, rief ein grauer Mann, während ein im Gras sitzendes und Fliegen beobachtendes Mädchen mit Blumen ihm zuwinkte.</p>
<p>„<span style="color: #008000;">Mein Hund ist ein Philosoph</span>“, dachte Konstantin, „ein Philosoph der Langsamkeit, obwohl er nicht weiß, dass er ein Philosoph ist“. Zugleich spürte er den starken Impuls, seinem Dackel laufend die Wichtigkeit der Zeit nahe zu bringen. Doch er unterdrückte den Impuls. „Ich muss noch viel lernen“, dachte er. Konstantin beschloss, dem Dackel einen Schrein zu bauen und der Welt den Hundiismus zu stiften. Seither gewährt ihm die <span style="color: #008000;">Anstalt</span> keinen Ausgang mehr und unterbindet Treffen mit dem Dackel.</p>
<p><strong>Zwitschergeschichte: 140 Wörter nach Word 2003.</strong></p>
<h3>Autor: <a href="http://www.facebook.com/people/Ansgar-Sadeghi/100000581836918">Ansgar Sadeghi</a> auf Facebook.</h3>
<h3>Profil <a href="http://www.colognelife.de/profile/ansgar-sadeghi/">Ansgar Sadeghi</a> auf Colognelife.</h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bxROkkm02AQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/bxROkkm02AQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h3>Joachim Witt</h3>
<p>Joachim Witt ist ein 1949 in Hamburg geborener deutscher Sänger und Schauspieler. Nach Auftritten in Coverbands und mit der Rockband Duesenberg begann Joachim Witt Anfang der 80er Jahre eine erfolgreiche Solo-Karriere im Rahmen der Neuen Deutschen Welle und galt eine Zeit lang als erfolgreichster Solo-Vertreter dieses Musikstils. Schnell wurde es jedoch wieder ruhiger um ihn: In der Folgezeit arbeitete Joachim Witt unter anderem als Produzent. Größere Erfolge eigener Veröffentlichungen blieben aus.</p>
<h3>Wann kommt die Flut?</h3>
<p>1998 veröffentlichte er das Album Bayreuth EINS. Der aus einer Kooperation mit dem ebenfalls aus Hamburg stammenden Musiker Peter Heppner entstandene Song „Wann kommt die Flut“ wurde zum größten kommerziellen Erfolg von Joachim Witt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XcaxsitGStE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/XcaxsitGStE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Witts Songs waren stets mit einer Botschaft und teils deutlich mit Kritik an Missständen verbunden. Zugleich trafen einige den Nerv vieler Menschen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die beiden hier ausgewählten Beispiele „Der Goldene Reiter“ und „Wann kommt die Flut“ zeigen eine Welt hilfloser Menschen, deren tiefe Sehnsucht (Wann kommt die Flut) ungestillt bleibt. Das ist nicht positiv. Das ist nicht locker und leicht. Aber es spricht das an, was Menschen neben Lebenslust und Freude bisweilen spüren und was vielleicht eine ihrer Seiten ist, die die Moderne verdrängt, weil sie allein den Spaß ehrt und den Macher, der nie zaudert?</em></p>
<p>Die Alben Bayreuth ZWEI und Bayreuth DREI bilden gemeinsam mit Bayreuth EINS eine Trilogie; Bayreuth DREI ist das bisher letzte Album von Joachim Witt. Es ist wieder ruhiger um ihn geworden. Der letzte Eintrag im Newsarchiv seiner Website stammt aus dem Oktober 2009 (Stand: Juli 2010). Vielleicht kam die Flut und trug den Goldenen Reiter fort? Vielleicht!</p>
<h3>Homepage von <strong><a href="http://www.joachimwitt.com/">Joachim Witt</a></strong>.</h3>
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		<title>ClifeCologne informiert — fünf Hinrichtungen im Iran</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 09:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Hinrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Iraner]]></category>
		<category><![CDATA[Kurden]]></category>
		<category><![CDATA[Kurdistan]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[NGO]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden Informationen basieren auf einer Pressemitteilung des Netzwerks kurdischer Initiativen, die sich wiederum auf die Nachrichtenagentur ILNA beruft. Die Informationen wurden uns freundlicherweise von Ebrahim Farshy zur Verfügung gestellt. Ebrahim Farshy ist Betreiber der kurdischen und iranischen Seiten von Colognelife. Jeder Morgen bringt neue Hoffnung? Jeder Morgen ist der Beginn eines Tages voller Möglichkeiten? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die folgenden Informationen basieren auf einer Pressemitteilung des Netzwerks kurdischer Initiativen, die sich wiederum auf die Nachrichtenagentur ILNA beruft. Die Informationen wurden uns freundlicherweise von Ebrahim Farshy zur Verfügung gestellt. Ebrahim Farshy ist Betreiber der <strong><a href="http://kurdisch.colognelife.de/">kurdischen</a></strong> und <strong><a href="http://persisch.colognelife.de/">iranischen</a></strong> Seiten von Colognelife.</em></p>
<h3>Jeder Morgen bringt neue Hoffnung?</h3>
<p>Jeder Morgen ist der Beginn eines Tages voller Möglichkeiten? Das mag oft gelten: Es gilt nicht immer. Am Morgen des gestrigen Tages wurden fünf Menschen im Iran hingerichtet, weil „sie die Kurdenfrage auf politischer und friedlicher Ebene lösen wollten“. Die Namen dieser fünf Menschen lauten Farzad Kamangar, Ali Heydarian, Farhad Wakili, Schirin Alam Holi und Mehdi Eslamian.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>Mehdi Eslamians „Verbrechen“: Er hatte sich bei verschiedenen NGO-Menschenrechts-Organisationen engagiert.</em></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>Die „Verbrechen“ der drei weiteren Männer: Sie wurden wegen „Feindschaft zu Gott“ verurteilt.</em></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>Shirin Alam Holi wurde als kurdische Aktivistin verurteilt. Ihr Geständnis soll unter Folter erpresst worden sein.</em></strong></p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Wir schließen uns den Forderungen des Netzwerks kurdischer Initiativen an und geben sie hier im Wortlauf wieder.</strong></span></p>
<p><strong><em>Wie lange muss die Weltgemeinschaft tatenlos diese Ereignisse im Iran beobachten? Die Hinrichtungen im Iran müssen ein Ende haben, damit nicht weiterhin so viele unschuldigen Menschen Opfer eines radikal-religiösen und menschenfeindlichen Regimes werden. Wir fordern die Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen und die Weltgemeinschaft auf, unverzüglich Druck auf das Regime im Iran auszuüben, um dadurch weitere Hinrichtungen Andersdenkender zu stoppen.</em></strong></p>
<h3>Dem ist nichts hinzuzufügen. Nur das eine noch:</h3>
<h2>Dieser Artikel richtet sich nicht gegen das Land Iran im Allgemeinen.</h2>
<h2>Dieser Artikel richtet sich nicht gegen Iraner.</h2>
<h2><span style="color: #008000;">Dieser Artikel richtet sich gegen unmenschliche Politik, die Leben nimmt.</span></h2>
]]></content:encoded>
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		<title>ClifeCologne — DSDS 2010 oder Neues aus dem Coloneum (das Finale)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 07:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland sucht den Superstar]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Bohlen]]></category>
		<category><![CDATA[Don't believe]]></category>
		<category><![CDATA[DSDS 2010]]></category>
		<category><![CDATA[DSDS Song]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrzad Marashi]]></category>
		<category><![CDATA[Menowin Fröhlich]]></category>
		<category><![CDATA[Siegersong]]></category>
		<category><![CDATA[Superstar 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir machen es erst einmal kurz: Der neue DSDS Superstar 2010 ist Mehrzad Marashi. Im Finale setze er sich deutlich vor seinen Konkurrenten Menowin Fröhlich. Sein Sieg hat Mehrzad Marashi allerdings wohl selbst überrascht, wenngleich man ihn nicht unverdient nennen kann. Die Menowin-Rufe im Saal übertönten mehr als einmal die Gruppe der Mehrzad-Anhänger. Aber der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir machen es erst einmal kurz: Der neue DSDS Superstar 2010 ist Mehrzad Marashi. Im Finale setze er sich deutlich vor seinen Konkurrenten Menowin Fröhlich. Sein Sieg hat Mehrzad Marashi allerdings wohl selbst überrascht, wenngleich man ihn nicht unverdient nennen kann. Die Menowin-Rufe im Saal übertönten mehr als einmal die Gruppe der Mehrzad-Anhänger. </strong></p>
<p>Aber der Saal ist der Saal. Und wahlberechtigt sind Millionen von Zuschauern in Deutschlands Wohnzimmern. Marco Schreyl trieb die Spannung auf die Spitze, kurz bevor jener Name fiel, der Mehrzad Marashi so sehr irritierte und seine Familie auf die Bühne trieb und der Menowin Fröhlich das Aussehen eines gebrochenen Menschen gab. Hoffen wir, dass auch ein Herr Fröhlich bald wieder lächeln kann.</p>
<h3>DSDS Finale 2010 &#8211; ein erfüllter Traum und ein Schock</h3>
<p>So ungefähr stellt sich ein Laie (wie wir) einen Schock vor: Die Augen sind ganz groß und sehen kaum etwas. Das Außen ist ausgeblendet, als müsse das Hirn etwas verarbeiten, was noch gar nicht verarbeitet werden kann. Der Organismus ist darauf ausgerichtet, irgendwie zu funktionieren, um einen Zusammenbruch zu vermeiden. Mewonin Fröhlich hat bei DSDS 2010 nach der Verkündung des neuen Superstars mehrfach so ausgehen, als habe er einen Schock erlitten.</p>
<h2><span style="color: #008000;">Irgendwann hielten Arme seine Arme hoch, um den zweiten Platz für ihn zum Triumph zu machen: Das Gefühl, einen Triumph zu erleben, konnte diese Geste Menowin nicht geben.</span></h2>
<p>Mehrzad Marashi ist der Superstar 2010. Der von Dieter Bohlen geschriebene und von IHM interpretierte Song &#8220;Don&#8217;t believe&#8221; steht jetzt zum Verkauf. Er steht weiter im Rampenlicht. Menowin (erst einmal?) nicht.</p>
<h3><strong>Einer bekommt alles!</strong></h3>
<p>Einer bekommt alles. Der andere bekommt nichts. Dieses Prinzip von Deutschland sucht den Superstar zieht sich bis ins Finale. Marco Schreyl kleidete es kurz vor der Verkündung, wer Superstar 2010 geworden ist, noch einmal in Worte. Die Anspannung der beiden Superstar-Anwärter dürfte dadurch nicht geringer geworden sein. Zweiter zu sein ist oftmals brutaler als irgendwo auf den Plätzen zu landen.</p>
<h2><span style="color: #008000;">Wie Tantalus war man den Früchten (seiner Arbeit) so nah und hat sie dennoch nicht erreicht.</span></h2>
<p>Und tatsächlich ist so ein DSDS-Finale härter als etwa eine Formel I – Weltmeisterschaft, bei der der Zweite in der Regel darauf bauen kann, neue Chancen bei neuen Rennen zu bekommen. Ein Zweiter bei DSDS weiß nicht, ob er jemals wieder in der Liga spielen wird, an die er sich in den vergangenen Wochen gewöhnen durfte.</p>
<h3><strong>Warum der eine&#8230; und nicht der andere? </strong></h3>
<p>Man kann tausende Mutmaßungen aufstellen, warum das Zuschauervotum ausgefallen ist, wie es ausgefallen ist. Wir beteiligen uns an den Mutmaßungen einfach einmal, ohne uns sicher zu sein, dass wenigstens eine davon wirklich stimmt.</p>
<ul>
<li>Vielleicht      haben die Zuschauer am Ende wirklich Mehrzads Kontinuität belohnt? Menowin      hatte viele Glanzmomente, die Mehrzad Marashi auf den hinteren Platz      verbannten, aber Mehrzad war mit den von ihm interpretierten Songs immer      in den Spitzengruppe.</li>
</ul>
<ul>
<li>Vielleicht      haben Deutschlands Wohnzimmer am Ende doch den Star gewählt, der der „normalere“      ist, denjenigen mit intaktem Familienleben, der seiner Frau vor laufender      Kamera einen Heiratsantrag gemacht hat?</li>
</ul>
<ul>
<li>Mehrzad      Marashi stand für die Öffentlichkeit als derjenige da, der trotz aller      Konkurrenz im Team der Kandidaten stand. Menowin Fröhlich wurde zumindest      zeitweise als derjenige gesehen, der sich außerhalb des Teams stellte. Haben      die Zuschauer den (aus ihrer Sicht) Teamplayer gewählt?</li>
</ul>
<ul>
<li>Vielleicht      waren sich Menowin-Fans zu sicher, dass ihr Liebling gewinnt, der im      Halbfinale vor Mehrzad Marashi ins Finale gewählt wurde?</li>
</ul>
<p><strong>Vielleicht? Vielleicht auch nicht. Fakt ist: Für Mehrzad Marashi beginnt das Leben eines Stars. Für Menowin Fröhlich einmal mehr eine Zeit, in der er einen herben Schlag zu verdauen hat.</strong></p>
<h3><strong>Wenn Träume sterben</strong></h3>
<p>Menowin Fröhlich hat sich vielleicht an den großen Traum vom Superstar geklammert wie kein anderer der Kandidaten 2010. Es gab Momente bei den Shows, in denen er während seiner (oftmals auch genialen) Song-Interpretationen geradezu verbissen wirkte, während Mehrzad Marashi seine Songs mit einer professioneller wirkenden Leichtigkeit vortrug. Vielleicht war auch das ein Grund für die Zuschauerreaktion? Gewiss ist auch für Mehrzad Marashi der nun erfüllte Traum ein Weg, die lang ersehnte und nie verwirklichte Sehnsucht nach dem Leben eines Musikstars zu leben. Gewiss bedeutet ihm sein Sieg sehr viel. Als Verlierer des Finales hätte er jedoch möglicherweise eine ganze Reihe von Menschen gehabt, die ihm sehr nahe stehen und die ihn auffangen. Wie viele derartige Menschen hat Menowin Fröhlich?</p>
<h3><strong>Drei Varianten für den DSDS-Zweiten Menowin Fröhlich:</strong></h3>
<p>Wiederum vielleicht gibt es drei Szenarien, die für ihn nun folgen könnten:</p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li><strong>Die vielleicht schönste: </strong>Mehrzad Marashi wird zum erfolgreichen Superstar und auch Menowin Fröhlich bleibt der Musikwelt als erfolgreicher Interpret erhalten. Das Zeug zum Star haben mit Sicherheit beide: Mehrzad Marashi UND Menowin Fröhlich. Sollte Menowin die Niederlage abschütteln können, hätte DSDS eventuell zwei Stars hervorgezaubert, vorausgesetzt, Menowin bekommt seine Chance, die er auch nutzt. Er ist ohne Frage ein brillanter Sänger und Entertainer. Aber wie sagte es Dieter Bohlen sinngemäß: Die Kunst, erfolgreich zu sein, ist die, einmal mehr aufzustehen als hinzufallen. Menowin Fröhlich wird also aufstehen müssen und dabei vielleicht Hilfe brauchen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Die akzeptable Variante:</strong> Menowin Fröhlich zieht sich aus der Musik zurück, verschwindet aus dem Licht der Öffentlichkeit, findet aber seinen Frieden. Er lebt ein Leben abseits von Starruhm, ein Leben, das er leben möchte und das er gerne lebt.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Die schlechte Variante:</strong> Alles, woran Menowin Fröhlich geglaubt hat, ist weg. Alles ist aus seiner Sicht sinnlos geworden und stürzt ihn in eine weitere schwere Lebenskrise, die einem Absturz gleicht.</li>
</ul>
<p>Es gibt mit Sicherheit weitere Varianten: Absturz und anschließender Ruhm. Absturz und anschließender Frieden mit dem Leben abseits der Öffentlichkeit&#8230;</p>
<h2><span style="color: #008000;">Wie auch immer, vielleicht werden der Sender RTL und die DSDS-Juroren nach diesem DSDS-Finale mehr als sonst beweisen müssen, dass sie auch mit Zweiten umzugehen wissen?</span></h2>
<p>DSDS 2010 ist Geschichte. Nun folgen die Geschichten nach der Geschichte. Hoffen wir, dass es viele gute werden.</p>
<h3>Mehrzad Marashi mit <em>Don&#8217;t believe</em></h3>
<p><object id="Player_3633cf21-c732-45b2-954b-c0dd4e14d570" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="250px" height="250px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fcolognecultur-21%2F8014%2F3633cf21-c732-45b2-954b-c0dd4e14d570&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_3633cf21-c732-45b2-954b-c0dd4e14d570" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_3633cf21-c732-45b2-954b-c0dd4e14d570" type="application/x-shockwave-flash" width="250px" height="250px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fcolognecultur-21%2F8014%2F3633cf21-c732-45b2-954b-c0dd4e14d570&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_3633cf21-c732-45b2-954b-c0dd4e14d570" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript>&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;A HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fcolognecultur-21%2F8014%2F3633cf21-c732-45b2-954b-c0dd4e14d570&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221; mce_HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fcolognecultur-21%2F8014%2F3633cf21-c732-45b2-954b-c0dd4e14d570&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Amazon.de Widgets&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/A&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</noscript></p>
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		<title>ClifeCologne Fundstücke — Wildes Holz auf center.tv</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 18:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[AC/DC]]></category>
		<category><![CDATA[Bands aus Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Blockflöte]]></category>
		<category><![CDATA[Highway to hell]]></category>
		<category><![CDATA[Musik aus Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Wildes Holz center tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Wildes Holz klingt ein bisschen nach enthusiastischen Bäumen, die bei Orgien wild tanzend ihre Blätter abwerfen, bis sie ganz nackig sind. Oder nach rauen und ungewaschenen Heidebüschen, die von den Reichen nehmen und es Armen geben! Könnte so sein. Wildes Holz ist in diesem Fall aber etwas anderes, etwas musikalisches, bestehend aus drei Menschen, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wildes Holz klingt ein bisschen nach enthusiastischen Bäumen, die bei Orgien wild tanzend ihre Blätter abwerfen, bis sie ganz nackig sind. Oder nach rauen und ungewaschenen Heidebüschen, die von den Reichen nehmen und es Armen geben! Könnte so sein. Wildes Holz ist in diesem Fall aber etwas anderes, etwas musikalisches, bestehend aus drei Menschen, von denen einer flötet. Und die drei Musiker&#8230; spielen beispielsweise „Highway to Hell“ von AC/DC. </strong></p>
<p>Flöte – das ist manch einem als Instrument in Erinnerung, das zur Weihnachtszeit peinigende Besinnlichkeit erzeugt. Lustig wird aufgespielt: „Stille Nacht“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Oh Tannenbaum“ und nochmals „Stille Nacht“. Und eigentlich wartet man nur darauf, dass alles vorbei geht und man sich endlich dem Festmahl widmen kann. OK, manchmal ist’s vielleicht auch wirklich nett, was da erklingt! Manchmal! Also&#8230; wirklich manchmal, nicht so oft vielleicht. Wer von den Älteren noch die Rockgruppe „Jethro Tull“ kennt, weiß aber auch, dass Flöte und Rockmusik sich nicht zwangsläufig ausschließen.</p>
<h2>Wenn aber ein Trio mit Kontrabass, Akustikgitarre und Flöte „Highway to Hell“ von AC/DC spielt, dann kann da ja eigentlich nichts Gutes herauskommen, oder?</h2>
<p>Mal ehrlich: Highway to Hell! AC/DC! Hardrock pur! Energieblitze von der Bühne. Ein Angus Young, der sich flitzend in Richtung Herzinfarkt vorkämpft. Und dann Flöte? Kontrabass? Akustikgitarre?</p>
<h3><strong>Angucken, staunen</strong></h3>
<p>Was sollen wir sagen: Wildes Holz kann so etwas. Und es klingt richtig gut! Center TV hat’s mit der Kamera aufgenommen; wir betten es mal ein, weil es sich einbetten lässt, und wir sagen Danke für eine wirklich gelungene Aufnahme einer wirklich gelungenen Show. Schaut euch die Sache an; die Chance auf enthusiastisch tanzende Bäume steigt bei dieser „Highway to hell“ Version gewaltig. Menschen mögen die Sache auch! Wir zum Beispiel.</p>
<h3>Wildes Holz</h3>
<p>Vorab aber noch ein paar kleine Infos zu „Wildes Holz“: Das Trio spielt mit der genannten Besetzung beispielsweise Pop, Jazz, Latin und eben ab und an auch Rock. Das klingt nicht gewollt, es klingt gekonnt. Das Ganze wird mit einem Schuss Humor gewürzt und heraus kommt eine Bühnenshow, die schon viele Leute begeistert hat. Und wahrscheinlich auch in Zukunft noch viele Leute begeistert. <strong><span style="color: #008000;">Humor beweisen die drei auch im „center tv“ – Video. Das Headbanging des Flötisten während des kleinen Gitarrensolos hat schon etwas Einmaliges und erinnert wohl gewollt — er möge uns vergeben, wenn das nicht der Fall ist — ein klein wenig an eine durch Batteriebetrieb animierte Schaufensterpuppe.</span> </strong>Nett! So wild irgendwie. So&#8230; escht jenial! Noch relativ langsam, brav beginnend, steigernd, noch mehr&#8230; weiter&#8230; und aaaaah&#8230; OK, but now&#8230; center.tv präsentiert: Wildes Holz mit „Highway to hell“ von AC/DC:</p>
<p><object style="-moz-user-focus: ignore;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="572" height="471" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="menu" value="false" /><param name="FlashVars" value="&amp;mov=uploads/media/100414_wildesholz.flv&amp;headline=heimatfilm vom 14.4.2010: Wildes Holz  Highway to Hell&amp;playmode=extern" /><param name="src" value="http://koeln.center.tv/static/flash/ctv_xplayer.swf" /><param name="flashvars" value="&amp;mov=uploads/media/100414_wildesholz.flv&amp;headline=heimatfilm vom 14.4.2010: Wildes Holz  Highway to Hell&amp;playmode=extern" /><embed style="-moz-user-focus: ignore;" type="application/x-shockwave-flash" width="572" height="471" src="http://koeln.center.tv/static/flash/ctv_xplayer.swf" flashvars="&amp;mov=uploads/media/100414_wildesholz.flv&amp;headline=heimatfilm vom 14.4.2010: Wildes Holz  Highway to Hell&amp;playmode=extern" menu="false" quality="high"></embed></object></p>
<p><strong>Und hier das Original von AC/DC mit „Wildes Känguru“ Angus Young:</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PqwFfGgLPzM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/PqwFfGgLPzM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h2>Lesen Sie auch: <a href="http://www.colognelife.de/2009/12/erinnerung-an-ein-projekt-%E2%80%94-edelweis-piratenliedgut-und-die-moderne/">Edelweiß-Piratenlieder und die Moderne</a>.</h2>
<h3>Weiterführende Links:</h3>
<p><a href="http://www.wildes-holz.de/info.html"><strong>Wildes Holz</strong></a></p>
<p><a href="http://koeln.center.tv/cms/"><strong>center tv</strong></a></p>
<p><object id="Player_6166ac3b-51b2-42ea-bd19-9fd784aa3a1d" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="250px" height="250px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fcolognecultur-21%2F8014%2F6166ac3b-51b2-42ea-bd19-9fd784aa3a1d&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_6166ac3b-51b2-42ea-bd19-9fd784aa3a1d" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_6166ac3b-51b2-42ea-bd19-9fd784aa3a1d" type="application/x-shockwave-flash" width="250px" height="250px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fcolognecultur-21%2F8014%2F6166ac3b-51b2-42ea-bd19-9fd784aa3a1d&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_6166ac3b-51b2-42ea-bd19-9fd784aa3a1d" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript>&amp;amp;lt;A HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fcolognecultur-21%2F8014%2F6166ac3b-51b2-42ea-bd19-9fd784aa3a1d&amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221; mce_HREF=&#8221;http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;amp;amp;amp;MarketPlace=DE&amp;amp;amp;amp;ID=V20070822%2FDE%2Fcolognecultur-21%2F8014%2F6166ac3b-51b2-42ea-bd19-9fd784aa3a1d&amp;amp;amp;amp;Operation=NoScript&#8221;&amp;amp;gt;Amazon.de Widgets&amp;amp;lt;/A&amp;amp;gt;</noscript></p>
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		<title>Clifecologne — DSDS oder „Neues aus dem Coloneum“ (Teil III)</title>
		<link>http://www.colognelife.de/2010/04/1806/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 21:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colognereportadmin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Clife & Kreatives]]></category>
		<category><![CDATA[Coloneum Köln]]></category>
		<category><![CDATA[DSDS 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrzad Marashi]]></category>
		<category><![CDATA[Menowin Fröhlich]]></category>

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		<description><![CDATA[M ist ein Buchstabe. M&#38;M ist was Süßes. M&#38;M&#38;M ist das Halbfinale bei DSDS auf RTL. MfG. L.W.D.M.M.D.A. (Lassen wir das mal mit den Abkürzungen). Das Halbfinale: „M“ steht für Menowin Fröhlich. „M“ steht für Mehrzad Marashi. Und „M“ steht auch für Manuel Hoffmann. Sollen wir kategorisieren? Wir tun es. Also machen wir mal. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>M ist ein Buchstabe. M&amp;M ist was Süßes. M&amp;M&amp;M ist das Halbfinale bei DSDS auf RTL. MfG. L.W.D.M.M.D.A. (Lassen wir das mal mit den Abkürzungen).</strong></p>
<p>Das Halbfinale: „M“ steht für Menowin Fröhlich. „M“ steht für Mehrzad Marashi. Und „M“ steht auch für Manuel Hoffmann. Sollen wir kategorisieren? Wir tun es. Also machen wir mal. Wir haben da: den Eckigen. Den Netten. Den „Especially female Teenies love me very much, because I am a very smart boy who can sing“. Und nun einfach raten: Wer ist wer? Und warum trägt Dieter Bohlen „weiß“, wenn er nicht heiratet?</p>
<h3><strong>Dreimal drei Titel gab es bei DSDS. Wir fassen zusammen! </strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Manuel Hoffmann sang:</strong></p>
<p><span style="color: #008000;">„Human“ (The Killers)</span></p>
<p>Das ist der Song mit der Zeile “Are we human or are we dancer”, die wir – wir sind ja ehrliche Menschen – nie so ganz verstanden haben, obwohl wir das Lied mittlerweile bis zum Kitzeln im Gaumen im Radio gehört haben.</p>
<p><span style="color: #008000;">“English Men” in New York (Sting)</span>: Song für einsame Teetrinker.</p>
<p><span style="color: #008000;">&#8220;Reality&#8221; (Richard Sanderson)</span>: Schmusesong für so genannte Pickel- und Gammelfleischpartys und andere Partys und überhaupt alle Partys.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Mehrzad Marashi sang:</strong></p>
<p><span style="color: #008000;">&#8220;End of the Road&#8221; (Boyz II Men)</span>: Hymne des Straßenverkehrsamts.</p>
<p><span style="color: #008000;">&#8220;Runaway&#8221; (Del Shannon)</span>: Song mit hoch gesungenem “Rarara” newäi.</p>
<p><span style="color: #008000;">„Ich kenne nichts“ (Xavier Naidoo)</span></p>
<p>inklusive Heiratsantrag an seine Bald-Frau im Publikum. Sehr romantisch. Sehr authentisch. Und natürlich&#8230; auch sehr medienwirksam. Dürfte ein paar Stimmen gebracht haben. (War dennoch sehr schön und liebevoll!)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Menowin Fröhlich sang:</strong></p>
<p><span style="color: #008000;">&#8220;No Matter What&#8221; (Boyzone)</span>. No what?</p>
<p><span style="color: #008000;">&#8220;You Are The Sunshine Of My Life&#8221; (Stevie Wonder)</span>: Noch so ein Lovesong (dieses Mal ohne Heiratsantrag)</p>
<p><span style="color: #008000;">&#8220;I Swear&#8221; (All-4-One)</span>. Nicht: I sweat!</p>
<h3><strong>Urteile</strong></h3>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Lob. Lob. Wieder Lob. Es gab Lob bei DSDS. Viel Lob. Für alle gab es Lob! Viel Lob. </strong></span></p>
<p>Ein paar Kritiken gab’s auch: aufgrund von (aus Sicht der Jury) falscher Songauswahl. So bei Manuel Hoffmanns „Englischman in New York“ und bei Mehrzad Marashis „Runaway“. Ansonsten betonte die Jury mehrfach, keinen wirklichen Favoriten ausgemacht zu haben. Dennoch erntete Menowin Fröhlich von Anfang an besonders viel Lob.</p>
<h2>Menowin is back?!</h2>
<p>Die ersten beiden Runden entschied er wohl für sich, während Mehrzad Marashi die dritte DSDS &#8211; Runde mit dem Xavier Naidoo – Song wohl gewann.</p>
<h3><strong>Raus ist…</strong></h3>
<p>OK, wir kommen zur END OF THE ROAD. I SWEAR, someone ist rausgeflogen aus DSDS, weil einfach jemand rausfliegen muss, denn das ist der Sinn der Show, dass am Ende nur einer übrig bleibt. Ist das HUMAN?  Ist es&#8230; Wir kommen zum Rausflieger, weil ja einer rausfliegen muss bei DSDS. Der erste, der NICHT rausflog, war der Eckige. Wer war das noch? Wir helfen ein bisschen: Übrig blieben Mehrzad Marashi und Manuel Hoffmann. Und dann&#8230; wurde es wieder etwas länger, etwas quälender und dann vergingen die Sekunden und&#8230; dann vergingen noch einige Sekunden&#8230; und es dauerte noch etwas&#8230; und etwas länger&#8230; und dann fiel ein Name&#8230; es fiel der Name&#8230;</p>
<p><span style="color: #ff0000;"> Mehrzad Marashi und der tritt auch nächste Woche an. Er ist NICHT raus!</span></p>
<h2>Raus ist Manuel Hoffmann.</h2>
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