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ClifeCologne und sein (subjektiver) Jahresrückblick

29. Dezember 2009 | Von colognereportadmin | Kategorie: General

Auch in Köln ist am 31. Dezember 2009 Schluss. Basta. Aus. Vorbei. Das Jahr 2009 geht in Ruhestand und das Jahr 2010 feiert seinen Amtsantritt (übrigens ohne demokratisch legitimiert zu sein! Jahre sind Despoten.). Und wie das so ist, wirft man kurz zuvor nochmals einen Blick auf den zukünftigen Ruheständler und denkt nach, was er einem denn so gebracht hat. In Köln hat er beispielsweise ein Stadtarchiv gebracht, das nicht mehr existiert und durch dessen Einsturz Menschen ums Leben kamen. Wir hoffen, Vergleichbares geschieht 2010 NICHT.

Das Jahr 2009 hat Kommunalwahlen gebracht. Köln hat einen neuen Bürgermeister. Und Köln hat jetzt auch zwei Supertalente mit insgesamt sechs Beinen (Vorsicht Zote: Die Schwanz-Anzahl bleibt  Interpretationssache! Sorry, wir konnten uns nicht beherrschen.) Das Jahr 2009 hat dem 1. FC Köln einen zwölften Platz in der Bundesliga und damit halbwegs ruhige Weihnachtstage beschert. Es gab ein 0:4 gegen Hoffenheim und ein 3:0 gegen Nürnberg. Und es gab in Köln all die kleinen und größeren Festivals, die Köln lebens- und liebenswert machen: Kölner Lichter, der CSD, SummerJam, Comedy Festival, LitCologne, Köln Marathon, um nur einige zu nennen. Mit der GamesCom fand die große deutsche Computerspielmesse erstmal in der Domstadt statt (wir können auch reimen). Wir könnten hier vorsetzen… aber wir wollen nicht…

Für uns…

Für uns war 2009 die Gelegenheit, Köln und Kölner virtuell kennen zu lernen, eine ganze Reihe von Menschen und Gruppen, die die Stadt 2009 mit Leben gefüllt haben, die eine Facette beisteuerten, um aus ihr einen glitzernden Mikrokosmos zu machen. Wir haben erfahren,

dass Menschen bisweilen Eisenärsche bekommen,

dass mutige Piraten, die Leid erfuhren, bisweilen für Inspirationen sorgen,

dass Menschen für ein Weltparlament kämpfen,

dass Kalker Kaffee kein Sodbrennen verursacht

und viele, viele Dinge mehr über diese facettenreiche Stadt und ihre Menschen. Wir hoffen, glauben, denken (sind uns eigentlich fast ein bisschen sicher), 2010 noch weitaus mehr von dieser Stadt zu erfahren. Und wir freuen uns drauf. So ein Mikrokosmos kann ganz schön groß sein!

Tausend und abertausend Jahresrückblicke

So wie wir, wird wohl auch jeder einzelne Kölner seinen ganz eigenen Jahresrückblick haben. Es werden ganz eigene Highlights und Tiefschläge sein, die in jedem dieser sehr individuellen Jahresrückblicke vorkommen. Die Bandbreite wird von einer Fülle von Glückszuständen bis zu einer Sammlung von Pleiten, Pech und Pannen reichen. Menschen, die Letztgenanntes erfahren haben, wünschen wir, dass 2010 ein ganz anderes Jahr wird, während wir bei Menschen mit erstgenannten Erfahrungen hoffen, dass tendenziell alles bleibt, wie es war. Die Kunst klingt ganz einfach: Hinfallen und wieder aufstehen, vielleicht nochmals hinfallen und wieder aufstehen… (to be continued). Das kann sehr hart sein, aber es ist letztlich die Möglichkeit, fast alles zu schaffen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie 2010 fast alles schaffen!

Bitten an und Tipps für Silvesterfreunde

Ein paar Bitten an Silvesterfreunde zum Abschluss:

Falls Sie zu Platzangst neigen, meiden Sie am 31.12.2009 die Rheinbrücken. Sie tun sich damit einen Gefallen.

Sollten Sie auf dem Flohmarkt Böller erstanden haben, auf denen US-Army steht, zünden Sie sie nicht! (Das ist kein Ausdruck von Antiamerikanismus!)

Wir bitten eine kleine Handvoll Idioten, sich vor der Silvesternacht noch einmal mit der Lektionen „Wohin sollten Silvesterraketen fliegen“ zu beschäftigen. Kleiner Tipp: Oben ist da, wo die Sternlein blinken. Sollten überall Sternlein blinken, gehen Sie besser nach Hause.

Es könnte auch in diesem Jahr angesichts vieler glückwünsche-verteilen-wollender Menschen am 31.12.2009 zu einem zeitweiligen Ausfall der Handynetze kommen. Nehmen Sie Brieftauben mit. Schulen Sie sie im Umgang mit umher fliegenden Raketen. Schenken Sie ihnen Ohrstöpsel. Mit Brieftauben geschickte Pakete sollten ein Gewicht von drei Kilogramm nicht überschreiten.

Sekt ist im Mund bestens aufgehoben. Sekt passt nicht auf die Jacke Ihrer Nachbarin. (es sei denn, es ist ein verzweifelter Versuch, anzubändeln: ACHTUNG, die Sache kann schief gehen: Ohrfeigen können ganz schön weh tun!)

Zuletzt:

Wir ganz kleinen Blogger danken dem ganz großen WDR dafür, uns auf folgenden Jahresrückblick zweier Kölner aufmerksam gemacht zu haben. Tanke…

sagt ClifeCologne

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