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Clife präsentiert: einmal Floh de Cologne bitte

3. November 2009 | Von colognereportadmin | Kategorie: Clife & Kreatives

1966 war’s noch Kabarett. 1968 kam dann die Musik dazu. Floh de Cologne nannte sich das Ganze. Wer Labels verteilen möchte: Die Gruppe machte Politrock (also Rock, der irgendwie auch explizit politisch war) und Floh de Cologne gehörte zu den bekanntesten Vertretern dieses Musikgenres in Deutschland. Einen ihrer Höhepunkte hatte die Band am sechsten September 1970, als sie nach Jimi Hendrix auf dem Love-and-Peace-Festival auf der Insel Fehmarn auftraten. Für Jimi Hendrix war das Konzert der letzte Auftritt vor seinem Tod. Floh de Cologne konnte nichts dafür! (Verneigung vor Hendrix: einmal Jubel)!

Kurzgeschichte

Floh de Cologne war links: eindeutig links! Was immer jetzt links im politischen Leben bedeutet (wir lassen die theoretische „links und rechts und wo ist die Mitte?“ – Diskussion weg!)! 1971 brachte die Band/Gruppe die Rockoper „Profitgeier“ heraus, die als erste deutschsprachige Rockoper gilt. Floh de Cologne setzte sich mit dem Putsch in Chile auseinander, veröffentlichte mit Koslowsky eine weitere Rockoper und arbeitete mit Theater-Ensembles zusammen. Floh de Cologne zeigte sich engagiert. Gegründet wurde die Gruppe von Hansi Frank, Dieter Klemm, Britta Baltruschat (bis 1968), Markus Schmid (bis 1974) und Gerd Wollschon (bis 1976). Später kamen die Mitglieder Theo König (ab 1972), Dick Städtler (ab 1969) und Vridolin Enxing (ab 1973). 1983 löste sich die Band auf.

Weiterführende Links:

http://www.enxing.de

Fließbandbaby

http://www.dick-staedtler.de/

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