Köln Marathon — Spitzensport und die kleinen Sieger!
4. Oktober 2009 | Von colognereportadmin | Kategorie: GeneralMan kann natürlich als Zuschauer zum Köln-Marathon gehen, um die Sieger zu sehen, diejenigen, die als erste Läufer durchs Ziel laufen. Dann betrachtet man den Köln-Marathon vor allem von seiner Seite als Spitzensport-Event. Solchen Menschen sei gesagt, dass die Läuferin Sabrina Mockenhaupt aus Köln ihr Heimspiel gewann und als erste der weiblichen Teilnehmer am Köln Marathon 2009 durchs Ziel lief. Die am sechsten September 1980 geborene Frau brauchte die Zeit von zwei Stunden, dreißig Minuten und zwölf Sekunden für die Strecke. Bei den Männern siegte der Kenianer Evans Kipkosgei Ruto mit einer Zeit von zwei Stunden, acht Minuten und 36 Sekunden.
Man kann den Köln Marathon allerdings auch als Zuschauer genießen, wenn die Spitzenläufer und Spitzenläuferinnen längst am Ziel angekommen sind. Noch immer klingen dann oftmals die Sambatrommeln, noch immer wird applaudiert, während manch ein Hobbyläufer über sich selbst hinauswächst. Auch sie machen den Köln Marathon sehenswert: die Kämpfer, die niemals Spitzenzeiten erringen, denen es nur ums Ankommen geht und deren Willen, dieses Ziel zu erreichen, man in ihren Gesichtern sieht. Oder diejenigen, die verkleidet laufen, dem Event und dem Sport dadurch den Ernst nehmen, ihnen eine andere Facette schenken, die ebenso funkelt. Der Köln Marathon hat viele Gesichter: die von Läufern, von Inlineskatern und Handbikern. Und all diese Gesichter sind Gesichter von Menschen, die stolz auf sich sein können und das Event 2009 mitgeprägt haben. Sie alle sind kleine Sieger. Clife sagt „danke“. Auch denjenigen, die am Rand standen und den Lauf zum Fest verwandelten. „Ein bisschen Karneval ist immer – hier in der Domstadt“ heißt es beim offiziellen Imagevideo für den Köln Marathon 2007 (zu sehen auf YouTube und… eingebettet… hier). Irgendwie ist da etwas dran!
Einlauf der Sieger



