Deutsch Kurdisch Persisch

ANUGA trends 09 — was man so alles essen kann!

10. Oktober 2009 | Von colognereportadmin | Kategorie: General

ANUGA heißt die nach eigenen Angaben weltweit größte Messe für Food & Beverage (wer möchte, nutzt deutsche Begriffe und sagt „für Essen und Trinken). ANUGA – das ist quasi so eine Art Metamesse, was bedeutet, dass eigentlich zehn Messen existieren, die gemeinsam die ANUGA bilden. ANUGA, das ist etwa: die ANUGA Meat, ANUGA Frozen Food, ANUGA Drinks, ANUGA Fine Food…

Die Messe erwartet nach eigenen Angaben „6.522 Anbieter aus 97 Ländern“, denen etwa 160.000 Einkäufern aus über 170 Staaten“ gegenüberstehen. Für Freunde sinnloser Statistiken: Das macht dann 25 Einkäufer pro Anbieter und falls jeder Einkäufer zehn Minuten für seinen Einkauf bei einem Anbieter benötigt, wäre jeder Anbieter 250 Minuten lang mit Verkaufen beschäftigt und könnte den Rest der Zeit Zeitung lesen. ENDE (Wir schließen den Teil für Freunde sinnloser Statistiken).

Taste 09

„taste09“ nennt sich der Innovations-Wettbewerb der ANUGA. Das Wort „Innovation“ bringt man vielleicht eher erst einmal mit Autos oder Computern in Verbindung, es spielt aber auch beim Essen eine Rolle. Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme, Essen kann Genuss sein, Freude, Spaß, Lebenslust und bisweilen ein kleines Abenteuer, das den Alltag spannender gestaltet. „Ja, wie schmeckt das denn?“ ist eine der Fragen, mit denen solch spannende Momente beginnen. Mutige probieren, grinsen danach und geben mit halbvollem Mund irgendetwas von sich, was wie „legga“ klingt. Oder sie verziehen das Gesicht, geben auch etwas von sich und sagen danach: nie wieder! Ein gewisses Risiko besteht halt immer!

Essbare Innovationen

Bei der ANUGA 2009 und ihrer Trendschau dürfte es eher gering sein, also ein kalkulierbares Risiko wie bei Achterbahnfahrten. Bei „taste 09“ präsentiert die ANUGA all das, was irgendwie originell, neu und überzeugend ist. Das „überzeugend“ kann sich beispielsweise in einer bisher so nicht da gewesenen Optik äußern oder in einer neuen Rezeptur oder Verpackung von Essbarem. Schauen wir einmal, was die ANUGA da so zu bieten hat. Wir werfen dafür einen Blick in die Pressemitteilung vom Oktober 2009 und finden beispielsweise:

- Fleisch-Snack-Bällchen in handlicher Aufreiß-Packung,

- Kinderwurst mit Bärchenmotiven (wir erwarten mit Spannung die Erwachsenenversion),

- einen armenischen Walnuss-Sirup und ein englisches Qualitätsöl aus kalt gepresstem Hanfsamen (nein, nicht Hanfblätter und nicht zum Rauchen!)

- Thunfisch-Würstchen!

- Gazpacho-Suppe in der Glasflasche

- den Ananas-Fruchtstick

Schockgefrostetes und andere Dinge
Den Freunden molekularer Küche werden natürliche Citrus-Zellen angeboten. Wir zitieren: „In einem innovativen Verfahren werden Schale, Haut und Fruchtfleisch getrennt, das Fruchtfleisch in Segmente unterteilt, im kryogenen Verfahren gefroren und anschließend schonend in einzelne Zellen geschüttelt.“ Alles gut? Alles verstanden? Wir auch nicht! Wikipedia sagt, „Kryogen“ steht für Stoffe und Prozesse im Zusammenhang mit sehr niedrigen Temperaturen. Frostbeulen vielleicht?

Die ANUGA findet vom zehnten bis zum vierzehnten Oktober in Köln statt!

Homepage der Anuga

Einen Film zum Thema gibt’s auch (von Kabel EINS) mit der Suche nach ganz scharfen Dingen:

Und dann hätten wir noch für all diejenigen, die jetzt im Restaurant irgendetwas völlig Abgefahrenes probieren möchten, folgende Tipps:

Tags: , , , , ,

Schreibe einen Kommentar